Registriert seit: 27.07.2004
Beiträge: 90
|
Hallo BV
Diese Seite werde ich allen arbeitlosen Ergotherapeuten, Mütter, Schüler etc. weiter empfehlen.
Beste Grüße
|
|
Registriert seit: 10.09.2002
Beiträge: 406
|
Wenn Du die Zeit hast und die alle kennst ... Btw ist das in der Logopädie noch heftiger. Orginalwortlaut : " Also nach 35 Therapien in der Woche bin ich total ausgelaugt"
"Ähm ja - das ist aber ne Vollzeitstelle auf die Sie sich beworben haben..."
"Ja, ich weiß - die 2500,00 € müsste ich auch zur Deckung meiner Lebenshaltungskosten haben. Ich hab ja 2 Kinder und ein Haus."
Is klar. Zahl ich sogar- aber dafür will ICH auch was sehen ! Tausche Geld gegen Leistung - so einfach ist das. Schönen Gruß zurück BV
|
|
Registriert seit: 27.07.2004
Beiträge: 90
|
Hallo BV
Es geht um einige Ausdrücke in deinem Wortlaut. Wenn Du interesse hast, kannst du diesen Wortlaut, demnächst auf meiner Homepage wieder finden. Zur Information an arbeitlose Mütter, arbeitlose Ergotherapeuten etc. Es geht darum, wie sich ein Therapeut gegenüber andere soziale Schwache in der Gesellschaft äußert.
Beste Grüße
|
|
Registriert seit: 16.08.2006
Beiträge: 394
|
Geändert am 12.04.2010 22:26:00
Zitat:auf meiner Homepage wieder finden Nanga was willst du uns eigentlich noch alles auf deiner Homepage präsentieren, ich erinnere mich an die Sache mit dem impfen usw. Mensch das hat doch gar nichts mit dem Thema an sich zu tun. Ich kann wirklich BVs Äußerungen nachvollziehen, hab auch schon diverse Erlebnisse mit Arbeitssuchenden erlebt. z.B. hab ich hier aus dem Stellengesuche jemanden angerufen, der in meiner Gegend eine Stelle gesucht hat. Dieser Bewerber meinte dann am Telefon"Ach da ist ihre Praxis, ja da müsste ich ja umziehen, nein Danke!" Hallo nein ich ziehe natürlich mit meiner Praxis direkt vor die Haustüre dieses Bewerbers. Kein Problem! Ne also ehrlich, Alleine wenn ich mir die Bewerbungen anschau, die ich erhalte unglaublich!!! Das heißt nicht das alle Arbeitssuchenden so sind! Aber irgendwie stelle ich fest das es in letzter Zeit erschreckend viele geworden sind, die träge sind und einfach nicht umziehen wollen oder geschweige denn wirklich arbeiten. Es wird immer nur gejammert es gibt keine gut bezahlten Jobs mehr! Dabei stimmt das definitiv nicht, nur finden sich diese Jobs vielleicht nicht direkt vor der Haustüre! Grüße Lusa
|
|
|
|
Dieser Beitrag wurde entfernt
Dieser Eintrag wurde aus dem folgenden Grund von uns entfernt:
Der Eintrag verstößt gegen die guten Sitten.
Bitte beachten Sie vor dem Erstellen Ihrer Einträge die allgemeinen Verhaltensregeln.
|
|
Registriert seit: 18.08.2003
Beiträge: 20
|
Hallo Ihr Lieben. Nun die Stimmung ist ja super  . Muss aber auch sagen, dass ich hier auf bestimmte Äußerungen nichts sagen möchte... Ob man eine 400€ Stelle ausschreibt oder nicht, ist alleine die Sache der PI´s. Und wenn sich ein Mitarbeiter anstrengt, kann ja noch was draus werden. Sicherlich ist das keine guter Start, aber wenigstens ein Start Gruß
|
|
Registriert seit: 24.04.2004
Beiträge: 51
|
Hallo, BV hat da absolut recht! Und außerdem gibts halt echt so Vollpfosten, die Bobath für eine Streicheltherapie halten und dafür gut Kohle haben wollen. Was soll man da machen? Also da arbeite ich echt lieber alleine. Hätte nämlich vor kurzem auch jemanden gesucht auf 400,-€ Basis. Alleine die Bewerbungen, da hats mir schon die Haare aufgestellt.
Aber!!! Unter 58,50 € pro Stunde würde ich als PI auch nicht mehr arbeiten wollen.
|
|
Registriert seit: 12.01.2003
Beiträge: 592
|
@rider: Oh ja die Bewerbungen alleine sind schon der Hammer, da wundert einen gar nichts mehr. Was so manche mit der Post verschicken, soviel falsch, das geht gar nicht. Wie soll da jemand einen Arztbericht schreiben wenn er noch nicht mal eine Bewerbung schreiben kann.
Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.
flying19
|
|
Registriert seit: 22.09.2009
Beiträge: 9
|
Hallo liebe Kollegenschaft,
ich kann die Emotionen auf beiden Seiten gut nachvollziehen und auch, dass das ganze Thema mit großer Sicherheit frustbehaftet ist. Jedoch bitte ich die Verfechter der 400€ Jobs zu überlegen, was sie da fordern. Ich selbst habe vor einiger Zeit viel Geld und Zeit (ganz abgesehen von der Mühe) in meine Ausbildung investiert. Mir war absolut bewusst, dass ich mit meinem gewählten Beruf nicht reich werde (zumindest nicht als "klassischer ET" in Klinik oder Praxis). Jedoch habe ich nach bestandener Ausbildung nicht im Entferntesten daran gedacht, auch nur auf 400€-Angebote zu reagieren. Warum? Weil die wenigsten, die nach der Ausbildung ins Berufsleben wollen, weiter ihren Eltern auf unbestimmte Zeit auf der Tasche liegen möchten oder können (die MÖGLICHKEIT der Aufstockung ist dabei recht irrelevant, wenn sie keine Sicherheit bietet). Weiterhin kommt dazu, dass diese 400€ Zeiten mit marginalen Renten-/Sozialversicherungsbeiträgen verbunden sind und damit keine Perspektive darstellen. Ich möchte auch eindrücklich darauf hinweisen, dass derjenige, der mit 400€ das absolute Minimum an Gehalt bietet, auch nur ein Minimum an Qualität/Engagement etc. erwarten darf ... die Ergos, die was auf dem Kasten haben und eine qualifizierte Ausbildung genossen haben, die bekommt ihr (zu Recht) sicher nicht (mit Ausnahme einiger Rückkehrer aus der Elternzeit).
LG
|
|
Registriert seit: 16.07.2008
Beiträge: 37
|
@Fable,
ich sehe das genauso wie du. Als Berufsanfänger mit 400 Euro oder auch 800 oder 900 Euro netto kommt man nicht weit. Warum sollte jemand dann noch eine bestimmte Kilometerzahl auf Arbeit fahren wollen, wenn es sich nicht rentiert, geschweige denn das man wenn man alleinstehend ist sich davon ein Auto kaufen und eine Wohnung mieten kann. Es sei denn man wohnt weiter bei Mutti und Papi, die kaufen das Auto und unterstützen auch sonst noch finanziell.
Die PI`s die hier schreiben mögen eine angemessene Vergütung zahlen, es gibt aber so viele mehr die das nicht tun. Es gibt natürlich auch die ganz faulen AN, die keinen Handschlag für ihr Geld tun wollen.Diese verstehe ich genauso wenig.
Ich möchte nur sagen das man beide Seiten betrachten sollte, es gibt gute und schlechte AGs und es gibt gute und schlechte AN.
|
|
Registriert seit: 08.07.2007
Beiträge: 222
|
Hallo Steffi, ich kann Dich natürlich verstehen und ich würde auch erst mal versuchen eine größere Stelle zu bekommen, aber wenn dann die Suche nicht geklappt hat, würde ich doch erst mal eine 400,-- Stelle nehmen, bevor ich gar nicht arbeite und keine Erfahrung sammeln kann. Ich muss jetzt leider arbeiten. Melde mich vielleicht später noch mal dazu Grüße Anja
|
|
Registriert seit: 05.04.2010
Beiträge: 924
|
Ich bin ja im Moment auch am Bewerbungen schreiben, da mein befristeter Vertrag nun nicht mehr verlängert werden darf und eine Entfristung das Budget der Klinik nicht her gibt *grummel* Anfang der Woche habe ich bei einer ausgeschriebenen Stelle angerufen, die telefonische Bewerbung gewünscht hat. Ich bin gerade so weit gekommen, meinen Namen zu nennen und zu sagen, woher ich anrufe, da meinte die PI "das ist mir zu weit" (45 Minuten laut Navi). Ich hab dann gesagt, dass ich flexibel bin und gern umziehen würde und auch mit fahren kein Problem habe, sie blieb dabei, dass ihr der Anfahrtsweg meinerseits zu viel sei und lieber jemanden aus 20 km Umkreis möchte. Sie hat nichtmal nach meinen Qualifikationen gefragt oder wollte irgendetwas anderes wissen. Das hat mich schon sehr geärgert. Bei den meisten ausgeschriebenen Stellen steht auch drin "nur Bewerber aus 30 km" oder so... Kann mir jemand erklären, wie ich da eine Chance haben soll, wenn ich inmitten der Pampa lebe, wo so gut wie keine Einrichtungen in unmittelbarer Entfernung sind? Ihr Mitarbeiter-Nicht-Findenden: Ihr solltet bei uns in der Gegend suchen
|
|
Registriert seit: 04.08.2008
Beiträge: 4
|
Tach, muss mich jetzt auch mal zu Wort melden, beim Verfolgen dieser Diskusion kommt es mir teils bitter hoch. Wenn ich eine gut qualifizierte Arbeitskraft bin mit abgeschlossener Berufsausbildung, Berufserfahrung und Weiterbildung darf ich doch bitte bei einer 38.5 Std. Woche min 1800 Brutto erwarten!! Und damit meine ich bitte auch 38.5 Std und nicht Berichte schreiben, Telefonate und Organisation in "Ausfallzeiten" oder Freizeit. Das hat nichts mit Faulheit sondern mit einer Wertschätzung der eigenen Leistung zu tun!! Und wenn ich dieser Erwartung habe, hat das nichts damit zu tun, dass mir meine lieben Eltern alles in Ar... schieben oder ähnliches. Entschuldigung, aber das kann hier öffentlich nur jemand behauptet der echt schon ganz schön gefrusstet und verbittert ist! Ja und ich habe auch meine Stelle gekündigt bei der ich nach kurzer Zeit Alpträume vom Streß und der Chefin hatte ohne etwas neues zu haben. Nach 6 Wochen hatte ich etwas neues, ja (ganz böse) ich habe 6 Wochen Geld vom Amt bekommen. Jetzt habe ich eine super Stelle (größerer Träger). Arbeite viel, motiviert, eigenverantwortlich werde aber Wertgeschätz finanziell wie auch menschlich. Und sogar darin unterstütz auch mal Abstand zu gewinnen und durchzuatmen. Meiner Meinung ist das sinnvoller als nach 15 Jahren vor dem Bourn-out zu stehen und dem Staat (oder KK) dann richtig geld zu kosten. Oder als frustrierte und verbitterte Ergotherapeutin zu enden!
|
|
Registriert seit: 17.03.2005
Beiträge: 33
|
Muss meiner Vorrädnerin größtenteils zu stimmen!! Unseren Patienten erzählen wir immer tolle Dinge... z. B. CMOP Betättigungsbereiche...eine zufriedenstellendes Gleichgeweicht. Selbstversorgung/Produktivität/Freizeit. Unsere Vorgesetzten verlangen das unser Leben nur auf die Produktivität ausgerichtet sein muss. (Arbeitszeiten,eigener PKW, Wohnortwechsel etc) Können wir dann noch langfristig gute Arbeit am Menschen leisten? Leider weiß ich auch das die PI den Druck meist nicht aus Spaß aufbauen sondern aus dem System (KK) herraus an das sie leider gebunden sind. Aber trotzdem liebe PI (ich will hier nicht alle über einen Kamm scheren aber auf jedenfall bei den 5 Praxen bei denen ich mich beworben hatte und nach einem ausführlichen Gespräch die Stelle sicher nicht wollte!) vielleicht ist ein Umdenken angebracht. Wir jungen Ergos wollen gerne arbeiten uns aber bitte nicht verheizen lassen! Und wenn eure Situation als PI mit der ganzen Verantwortung und dem Risiko schwer ist, heißt das bitte nicht, dass wir kein Rechte haben.
|
|
Registriert seit: 16.08.2006
Beiträge: 394
|
Geändert am 15.04.2010 11:14:00
Zitat:Wir jungen Ergos wollen gerne arbeiten uns aber bitte nicht verheizen lassen! Und wenn eure Situation als PI mit der ganzen Verantwortung und dem Risiko schwer ist, heißt das bitte nicht, dass wir kein Rechte haben. Wie schon desöfteren erwähnt gibt es in Deutschland PI, die ihre Angestellten nicht ausbeuten, die ein mehr als angemessener Gehalt bezahlen wollen, einmal im Jahr ein große Fobi bezahlen wollen, die Praxisautos zur Verfügung stellen, jede Woche interne Fobis und leider diese Angebote trotzdem nicht ausreichen um (junge) Ergotherapeuten dazu zu bewegen eventuell umzuziehen und sie mit ihrer Arbeitskraft zu erfreuen! Deswegen wenn ich hier lese "hach mit gehts ja so schlecht" oder "es gibt einfach keine Jobs", dann hängt das bei genauer Nachfrage damit zusammen, dass ein Großteil der arbeitslosen Ergos einfach nicht umziehen wollen oder wie erklärst du dir Blub, dass hier genügend PIs schreiben die maxmial eine Bewerbung auf ausgeschriebene Stellen erhalten??? Grüße Lusa
|
|