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Neue Mitarbeiter

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15. April 2010 22:05 # 31
Registriert seit: 30.09.2005
Beiträge: 57

BV
Harte Worte, ich hätt einiges anders gewählt. AAABER, ich kann es teilweise soooooo gut verstehen!

ergoak
16. April 2010 21:35 # 32
Registriert seit: 10.09.2002
Beiträge: 406

Zitat:
Es geht darum, wie sich ein Therapeut gegenüber andere soziale Schwache in der Gesellschaft äußert.


Es geht in diesem Thread nicht um Äußerungen gegenüber sozial Schwachen innerhalb der Gesellschaft.
Ich behandle Kinder aus sozial schwachen Familien mitunter in der Absicht diese für den Arbeitsmarkt 1 stark zu machen.
Hier geht es vowiegend darum, wie schwach sich Bewerber teilweise präsentieren und somit wenn überhaupt um Schwächen im Sozialverhalten oder Grundarbeitsfähigkeiten.
Kleines Arbeits- und Beschäftigungstherapie EinmalEins.
Sollte ja jedem bekannt sein der Ergotherapeut gelernt hat, wenn ich mich recht entsinne.

Ein 400,00 € - Job würde für mich als Berufsanfänger langfristig auch keine dauerhafte Option darstellen. Jedoch kann ich kann mir bei aller Niederträchtigkeit die einem als PI ja mittlerweile unterstellt wird nicht vorstellen, dass einem Mitarbeiter der Einsatz, Motivation und Wissensdurst aufweist und somit schon die Bereitschaft zeigt seinen Arbeitsplatz zu erhalten bzw. zu erweitern, nach kurzer Zeit gekündigt wird. Zumindest trenne ich mich nur von Angestellten die mich be- und nicht entlasten.
Man wirft doch nie den ganzen Apfel fort wenn nur eine Stelle faul ist. Das Gute versucht man doch zu behalten - dient doch der Qualitätssicherung und der Reputation der Praxis und muss folglich auch so behandelt werden.

Als Einstieg in den Beruf empfinde ich 400,00 € (wenn man sich das finanziell ne kurze Zeit erlauben kann ) völlig ok.
Als Anfänger kannste eh noch nicht volle Anzahl an Therapien fahren, benötigst erheblich mehr Zeit um Behandlungen vorzubereiten und bist ziemlich schnell ausgelutscht wenn`s mal Schlag auf Schlag kommt. Arztbriefe kannste auch nicht schreiben
(wird einem ja auch nicht beigebracht in der Ausbildung) und bei Vollzeit schiebst Du viel zu schnell nen Horror und hast Bammel vor den Patienten. Manch einer packt das - viele zerbrechen daran und werden "verheizt".
Mit steigenden Anforderungen in den Beruf hineinzuwachsen halte ich nicht für die schlechteste Lösung, wenn sie denn möglich ist.
BV


17. April 2010 18:23 # 33
Registriert seit: 06.03.2008
Beiträge: 23

Hallo,

wollte mich auch einmal zu Wort melden. Bin im Sommer seit 2 Jahren fertig. In meiner ersten Stelle (Altersheim 40h Woche/Schichtdienst auch an Wochenenden und Feiertagen) bin ich muss ich ehrlich zugeben wie es so schön heißt "verheizt" worden(einsatz in Pflege,kaum Zeit für ET-Arbeiten, etc.) Mein super Gehalt waren 1200. brutto Im nachhinein denke ich schon, dass es sehr wenig war. aber als Berufsanfänger fand ich es damals Ok. Heute muss ich sagen wäre es schon fast zu wenig denn wenn man keine Unterstütztung von den Eltern mehr bekommt kann man seinen Lebensunterhalt damit nur schwer bewältigen. War damals nur das einzige Angebot, und beim Probearbeiten stellte sich das Haus viel besser dar als es dann nach wenigen Monaten wirklich ablief. Habe nebenbei immer fleißig gesucht nach Alternativen.

Habe dann wirklcih eine Praxis gefunden die eine ET suchten - einziger Nachteil 200km weit weg von Zuhaus. Naja als junge flexible ET bin ich umgezogen wusste ja als ich mich beworben habe das es so sein wird - sollte es klappen. Wobei ich auf den PI eine absolute Wut habe. Nach 4 Monaten dort bin ich gekündigt worden - ohne wirklichen Grund (Patienten genug vorhanden,Anerkennung von Chef, Kollegen und Patienten). Habe von einer Ex-Kollegin erfahren dass der PI des bei meinen 3 Vorgängern genau so gemacht hat. TJa das einzige Problem dort in der Gegend gab es keine andere Praxis die jemand gesucht haben. Also bin ich wie ein "geprügelter Hund" wieder nach Hause zu meinen Eltern - habe meine Wohnung dort gekündigt und noch 3 Monate Miete gezahlt.
Jetzt habe ich Anfang des Jahres nach 2 Monaten Arbeitslosigkeit eine Super Stelle bekommen. Muss gestehen hab überlegt ob ich sie annehmen soll.
Stelle war im Januar ausgeschrieben für 20Std.(evtl irgendwann ausbaufähig) es sind 50km einfach zum Fahren von meinem Wohnort. Fahre jetzt in der Früh 1,5h in die Arbeit und Abends 1h heim. Nachdem es mir dort aber so gut beim Probearbeiten gefallen hat, habe ich beschlossen ich versuche es. Im März wurde mein Vertrag auf 30Std. erhöht.

Zu dieser Zeit habe ich mich auch für 400.-€ Jobs beworben (die in meiner Nähe waren). Denn ich wollte unbedingt wieder arbeiten und da war mir das Geld momentan einfach nciht so wichtig. Vor allem da ich vom AA kaum unterstützung bekommen habe.

Abschließend kann ich nur sagen, dass es sicher auf die Motivation der Bewerber ankommt ob sie auch bereit sind erst eine kleiner Stelle anzunehmen.
Aber es stimmt schon dass viele keine Lust dazu haben. Habe genug Bekannte bzw. beim Bewerben ET getroffen die gesagt haben "Anfangen möchte ich hier nicht, aber ich musste zum Vorstellungsgespräch wegen dem Amt". Kann also die PI gut verstehen wenn sie ein paar solche beim Gespräch hattten, dass sie frustriert sind.

Liebe Grüße


>> Das, was in deinem Herzen ist, kann dir keiner nehmen ! <<
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