Registriert seit: 17.01.2012
Beiträge: 11
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Winterzeit, Grippezeit... Wir haben zur Zeit fast jeden Tag 3-4 kurzfristige Absagen. Zudem kommen witterungsbedingte Absagen: heftiger Schneefall, Verkehrsprobleme... hinzu. Früher schon hatten wir bei der Ausfall-Pauschalen-Regelung, die wir uns von den Klienten zu Beginn unterschreiben lassen, immer wieder Schwierigkeiten: Diskussionen, bis hin zu frechen Reaktionen und Drohungen " Dann gehen wir eben woanders hin" usw. Es ist wirtschaftlich wirklich kaum noch zu stemmen. Hinzu kommen Ausfälle durch Erkrankung der Mitarbeiter, bei der auch die U1 Regelung nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.  Wie gehen andere Praxen damit um: Bitte um ehrliche Antworten. LG Grüße bleibt gesund !!
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Registriert seit: 26.08.2007
Beiträge: 309
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Hallo Amtage! Wir haben kein Problem mit der Regelung des Ausfallshonorars in Höhe der Behandlungskosten. Obwohl, ab und an bezahlt mal jemand nicht, aber das kommt wirklich nur selten vor. Das funktioniert so prima, seit wir auch alle im Team dahinterstehen und das als "selbstverständlich" gleich bei der Unterschrift des Behandlungsvertrags, in dem die Regelung erklärt ist, auch nochmal im persönlichen Gespräch hervorheben. Was du beschreibst kenne ich noch aus der Zeit, in der es uns selbst fast peinlich war, das Ausfallhonorar zu "verlangen". Ich glaube, je professioneller man da auftritt, desto selbstverständlich kommt die Sache rüber. Zum Thema kranke Mitarbeiter kann ich auch gerade ein Lied singen. Und ich habe zwei offene Vollzeitstellen und finde keine passenden Kollegen... es ist mal wieder zum Heulen. Wir schicken Gerde reihenweise Patienten zu anderen Kollegen vor Ort. Ein Jammer. Wie ich damit umgehe? Tja, ähm, weitermachen, Gesundheitsbildung, Stressmanagement, Teamsupervision, ... Ein "Belohnungssystem" im Sinne von Provision für weniger Fehltage, wie ich es z.T. kenne lehne ich ab, da meine MA sich sonst hier mit Infektionskrankheiten in die Praxis schleppen. Hier gibt es die klare Anweisung, dass mit Schnupfen usw. und Magen-Darm-Grippe NICHT gearbeitet wird. Wir sind ein Unternehmen im Gesundheitsbereich. Keine Keimstelle. Lieben Gruß und schönes Wochenende, kaenguru
Im Alter möchte ich nicht jung aussehen, sondern glücklich.
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Registriert seit: 18.10.2012
Beiträge: 1492
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Angestellte habe ich keine, daher kann ich dazu nichts sagen. Ich lasse meine Patienten immer ein Anmeldeformular ausfüllen. In diesem ist vermerkt, dass innerhalb von 24 h abgesagt werden muss, da sonnst die ausgefallen Stunde privat in Rechnung gestellte wird. Das teile ich den Patienten immer so mit. Sage aber auch, dass ich bei Krankheit keine Ausfallgebühr berechnen werde. Wenn man bei mir einmal zu spät absagt, passiert noch nix, sollte es zur Gewohnheit werden, dann verlange ich die Ausfallgebühr. Bis jetzt gab es eine einzige Mutter die kurzfristig absagen musste, weil ihr Kind in der Schule gespeit hatte. Die Da habe ich natürlich keine Ausfallgebühr verlangt. Das Kind war schließlich am Tag davor noch gesund gewesen und hatte sich genau an dem Tag ne Margen-Darm- Krippe eingefangen als sie den Termin bei mir hatte. Sie hat Vormittags angerufen und Nachmittags hätte ich das Kind gehabt. Die Mutter war so aufgelösst und hatte Angst gehabt, dass sie jetzt ne Ausfallgebühr hätte zahlen müssen. Sie wäre sogar bereit gewesen das Kind krank zur Ergotherapie zu schicken. Da habe ich ihr gesagt, dass es auf Grund der Infektionsgefahr nicht so Klug wäre das Kind zu mir zu schicken. Da vereinbaren wir lieber einen Ersatztermin. Ich habe ihr auch erzählt, dass ich nur die Ausfallgebühr bei denen die ständig zu spät oder gar nicht absagen. Das einzige wo ich mich ärgere, obwohl die Schwerstern im Altenheim meine Nummer immer haben, dass da mir einfach nicht bescheid gesagt wird, wenn ein Bewohner im Krankenhaus liegt. Ich bekomme auch nicht bescheid gesagt, dass er schon wieder entlassen wurde. Bei manchen Altenheimen klappte das besser ( da bin ich dann wenigstens froh, wenn mir mitgeteilt wird, das der Bewohner wieder aus dem Krankenhaus entlassen wurde) bei anderen Heimen darf ich immer hinterher Telefonieren.  aber gut da kann ich ja schlecht ne Ausfallgebühr verlangen. Dafür kann ja schließlich der Bewohner nix. Wie geht ihr damit um.
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.
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Registriert seit: 05.04.2010
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hallo,
für nicht oder zu spät abgesagte termine wird bei uns auch eine ausfallrechnung gemacht. sie beträgt 20€ plus km-pauschale im hausbesuch.. das müssen die patienten beim ersten termin unterschreiben und werden auch drauf hingewiesen. wer 2 rechnungen hat, muss die therapie pausieren, bis alles bezahlt ist. wenn jemand rummeckert und droht, woanders hinzugehen, frage ich, ob die person lust hat, jeden tag 8 stunden zu arbeiten, aber nur 5 bezahlt zu kriegen.
im heim läuft es bei uns ähnlich wie bei kuhdiehe, die termine werden nicht abgesagt, man kommt hin und der bewohner ist zum singen geschickt worden oder steht noch unter der dusche usw. die meisten sind zu stark eingeschränkt, um selbst abzusagen. wir haben jetzt einen wochenplan für jeden bewohner erstellt, wo sich jeder therapeut eintragen muss. über eine lösung für nicht abgesagte termine suchen wir gerade noch.
lg
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