Registriert seit: 03.02.2009
Beiträge: 7
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Hallo zusammen,ich habe eine Familie mit einer kleinen Tochter,die seit ca 3 Monaten zu mir kommen. Wir haben eine sehr gute Bindung aufgebaut,die Mama ist sehr zufrieden mit der Therapie. Ab Januar hat sie jetzt jedoch einen Platz in der Frühförderung bekommen. Sie möchte gerne zusätzlich weiter zu mir kommen. Was habe ich für Möglichkeiten?Privat in Rechnung stellen? Ich glaube nicht,dass die Familie dieses Geld aufbringen kann . Hat jemand schonmal Erfahrungen damit gemacht? Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen!
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Registriert seit: 30.09.2021
Beiträge: 434
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Du hast doch schon auf deinen annonymen Post auf Facebook viele Antworten auf deine Frage bekommen. Frühförderung ist Ländersache und daher unterschiedlich geregelt und finanziert. Ohne Angabe des Bundeslandes/Ortes ist eine Korrekte Antwort nicht möglich. Alternativ sollen die Eltern sich eine Kostenzusage für die ambulante Weiterversorgung bei ihrer Krankenkasse holen, falls der behandelnde Arzt eine Heilmittelverordnung in 2025 ausstellen sollte.
"Lebe im Heute als wenn es kein Morgen geben würde. Wenn es doch ein Morgen gibt, um so besser für dich."
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Registriert seit: 03.02.2009
Beiträge: 7
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Danke für deine Antwort,ich hatte es relativ zeitgleich in beide Foren gestellt,weil ich nicht wusste, wo mehr geschaut wird. Weiss nicht,warum das extra aufgegriffen wird ...habe nicht daran gedacht,dass es von BL zu Bl unterschiedlich gehandhabt wird.
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Registriert seit: 23.11.2023
Beiträge: 4
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Moin,
auf die Gefahr hin, dass meine Antwort bereits auf anderen Planformen schon einmal erwähnt wurde, oder eine Antwort sich mitlerweile erledigt hat, möchte ich dennoch einen Hinweis geben.
Frühförderung wird, wie schon im Beitrag oben, druch die Jugendämte, bzw. die EGH (Eingliederungshilfe) bewilligt und fällt demnach in die Finanzierungsausgaben von Kommune und Land. Die Ergotherapie läuft ja über die Heilmittelverordnung und wird über die GKV finanziert. Demzufolge gibt es keine wirtschaftlichen Überschneidungen. Für eine zweigleisige Förderung / Therapie ist es, meiner Erfahrung nach immer wichtig, sowohl der EGH als auch dem Kinderarzt die unterschiedlichen Zielsetzungen zu verdeutlichen und dabei die Notwendigkeiten einer Fortführung klarzumachen.
Von Rechtswegen wird sogar empfohlen die Rehabilitationsmöglichkeiten zu bündeln. Das Ganze läuft dann häufig über die IFF´s (Interdisziplinäre Frühförderstellen) Hierbei können große Träger alles untereinem Dach anbieten oder Selbständige (Kinderärzte, Logo´s, Ergo´s, Heilpädagogen uvm.) Auch mit Kooperationsverträgen gemeinsam an einem "Fall" arbeiten.
Ich hoffe, dass ich mich verständlich ausdrücken konnte und das es ein wenig Licht ins Dunkel bringt
VG Patrick
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