Registriert seit: 23.11.2007
Beiträge: 129
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Hallo Kollegen
Wie einige vielleicht mitbekommen haben, arbeite ich überwiegend mit geriatrischen Patienten die oftmals die Grenze der 80 überschritten haben. Ich habe auch gute Erfolge mit Bahndlungen nach Apoplex bei diesen Patienten. Jedoch ist es immer wieder ein K(r)ampf die behandelnden Ärzte von den Wirksamkeit und der Notwendigkeit ergotherapeutischer Maßnahmen bei diesem Klientel zu überzeugen. Ich würde gerne mal hören was euch in diesem Bereich so begegnet, was ihr für Erfahrungen macht und wie ihr mit den Argumenten der Ärzte umgeht. Ich gebe mal ein paar Beispiele:
- "Die Patientin ist zu alt" - "Sie kann nichts mehr dazulernen" - "Der Schlaganfall ist schon zu lange her" - "Die Diagnose lässt keine Behandlung zu (multimorbide)" - "Ich spare mir meine Verordnungen für die Fälle die es nötiger haben" - "Hat doch keinen Sinn mehr" - "Neurologisch gesehen ein hoffnungsloser Fall"
Meiner Meinung nach hat diese Patientengruppe die wenigste Lobby und fällt einfach durch das medizinische Raster. Tabletten vor Therapie ist die Devise, weil die Behandlungssituation kompliziert ist. Die Leidtragenden sind die Alten und Kranken und ihre Angehörigen, die mit dieser schwierigen Situation im Stich gelassen werden. Wie können wir diese Situation ändern ? Welche Maßnahmen sind notwendig um mit überholten Vorstellungen aufzuräumen ?
Ich würde mich über Eure Gedanken zu dem Thema freuen.
LG
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Registriert seit: 30.06.2005
Beiträge: 246
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dito!!!
...zu deiner frage der situation sind die verbände, die die ergotherapie repräsentieren und vertreten die ansprechpartner!!!!
...ob die verbände dir genügen oder dir und den betroffenen gerecht werden darüber kannst du dir dein eigenes urteil bilden!
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Majati
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 621
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Hallo E.P.
so langsam wundert es mich nicht mehr, wieso die Gesundheitspolitik die Heilmittel einschränkt...:
Wenn die wichtigsten Bezugspersonen von Ergotherapeuten- die Ärzte- mit so wenig Wissen, Lernbereitschaft und demzufolge Arroganz an die Thematik Demenz gehen, sind unsere Bemühungen um Transparenz der eigenen Arbeit dann natürlich ein Kampf gegen Windmühlen...
Nur wer um die Einsatzmöglichkeiten und Sinngebung von Ergotherapie im Demenzbereich weiß, der verschreibt auch.
Ich geh mal davon aus, dass du bereits schon sehr um Gespräche, Aufklärung und Tranparenz bemüht bist.
Dennoch würde ich raten, immer wieder Vorträge, unterlegt mit praxisnahen Beispielen, vor Ärzten und Krankenkassenvetretern zu halten, um sie zum Zuhören zu zwingen und die therapeutische Notwendigkeit erkennen zu lassen!
Viel Erfolg und Durchhaltevermögen dafür!!
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Registriert seit: 30.06.2005
Beiträge: 246
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@majati
richtig was du sagst!!!
nur was nützt es wenn die herde gespräche, aufklärung und tranparenz betreibt..... um eine therapeutische Notwendigkeit erkennen zu lassen, aber die HERDENFÜHRER eine anderen weg beschreiten!
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