Diskussionsforum
Fachkräfte
Registriert seit: 02.08.2011
Beiträge: 13
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Hi , ihr Lieben Ergos Ich hör immer nur Fachkräfte Mangel..... und hier bei uns gibts jede Menge Fachkräfte- nur die werden so gar nicht bezahlt. Ich kann mal von mir sprechen... 10 Jahre im Beruf- zig Fobis/ Zertifikate im Bereich Pädiatrie Und wenn ich die Praxis wechsel- dann krieg ich weniger als vorher In der letzten Praxis wo ich gearbeitet habe- hatte ich nen Stundenlohn von 12 Euro( und damit schon mehr als meine Kollegin... sozusagen war das mein Bonus!!  - dazu ist zu sagen Überstunden sollen höher bezahlt werden- nach Aussage des AG, hieß für meine lieben Kollegen- normaler Arbeitslohn, ca. 11,80Euro; Ü-Std. 12 Euro-jipieh) Kilometergeld AG- 30 Euro Fahrzeit, Berichte, Telefonate etc. werden nicht berechnet Kindergartenbesuche aller Art jedoch angenommen- sodass wir teilweise für nur 1 Kind gefahren sind. Auch HB sollten möglich gemacht werden - im Umkreis von 50km einfache Fahrt ( Ausnahme) jedoch auch bei der Ausnahme kein Entgegen kommen des AG durch z.B. zusätzliches Spritgeld oder ähnliches. NEE kann ich da nur sagen
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chipchap
Ehemaliges Mitglied
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...und nun ???? Solange Arbeitgeber zu solchen Konditionen immer wieder Ergos finden, die bereit sind dafür zu arbeiten, wird sich auch nichts ändern. Arbeitsverträge sind Einzelverträge zwischen 2 Einzelparteien, die frei (im Rahmen der Gesetze) verhandelbar sind. Der Ergo ist hier im wahrsten Sinne des Wortes eigenverantwortlich..
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Registriert seit: 30.07.2010
Beiträge: 7
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Liest sich so, als wenn alle unterbezahlten Fachkräfte als kleine, dumme Blödis hingestellt werden. Selbst Schuld, wenn der potentielle AG einen Wahnsinnsstundenlohn von 12Euro oder weniger bietet. Ich selbst wohne in einer Stadt mit ca. 220.000 EW, dort ansässig sind mir vier Ergoschulen bekannt, in unmittelbarer Umgebung weitere zwei. Kann man sich ausrechnen, wieviel Abgänger es jährlich sind. Nun werde ich (mit Bobathgrundkurs) in einer Praxis mit 7 Euro schon fürstlich bezahlt! Für 5 Euro - was sich hier in den Praxen eingebürgert hat, 6 sind schon sehr gut - stehen die ganzen frisch ausgebildeten und hoch motivierten Ergos Schlange. Hier verdienen Praxisinhaber und Bildungseinrichtungen. Herzlichen Glückwunsch!
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chipchap
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 1333
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SO habe ich das ganz bestimmt nicht gemeint ! Ich wollte mit "...und nun?" ausdrücken, daß auf Dein Posting niemand eine Antwort/Lösung/Tipps hat. Solange es in Deutschland keinen allg. Mindestlohn oder gar einen angemessenen Branchenlohn für Therapeuten gibt, werden AGs solche Verträge anbieten. Und es liegt nun mal an jedem Einzelnen - es anzunehmen oder abzulehnen...
Und wir sind damit nicht die Einzigen. I.d.R. sind Physiotherapeuten noch schlechter bezahlt (ja, das geht!). Und wenn man an die Studienabgänger anderer Branchen denkt, die zunächst nur befristete "Projekt"-Verträge bekommen (d.h. sie arbeiten faktisch umsonst), haben wir zumindest noch Gehälter, von denen Sozialabgaben bezahlt werde können...
Es ist kein Geheimnis, daß zu viele Therapeuten ausgebildet werden. Es öffnen immer noch neue Schulen, da damit Geld zu verdienen ist. Leider lassen die zuständigen Behörden das ungehindert zu - sind doch die Auszubildenden immerhin 3 Jahre raus aus der Arbeitslosigkeit (und damit aus der Statistik). Wenn jemand also daran was ändern kann, dann die Politik, d.h. die Bildungs- und Kultusministerien der Bundesländer. Erzählen wir doch mal unserem Landtagsabgeordneten, was wir davon halten..
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Registriert seit: 30.07.2010
Beiträge: 7
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Die Sache eines angemessenen Gehalts liegt in erster Linie beim jeweiligen AG. Diese allgemeine Obrigkeitshörigkeit erleichtert natürlich das Denkvermögen und die Übernahme von Verantwortung - hier den Angestellten gegenüber. Wenn niemand bestimmt, wie etwas zu laufen hat, kann ich mir "Ehrenamtliche" erlauben... Gerade als arbeitgebender Ergotherapeut ist es eine Schande, solche Arbeitsverträge anzubieten! Wo bleibt die Selbständigkeit der Angestellten? Im übrigen gibt es Lebenswege, die einen an einem bestimmten Ort binden. Das sollte vom Menschen akzeptiert werden
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Registriert seit: 28.08.2006
Beiträge: 52
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Hallo,
wenn du es besser als alle AG kannst dann mach dich doch selbständig...du verdienst eine Menge Geld , trägst kaum Risiko kannst deine ganzen Erfahrungen und dein ganzes Wissen nur für dich einsetzen und und und....
Alles kein Problem!!!
vg Ines
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Registriert seit: 30.07.2010
Beiträge: 7
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An keiner Stelle habe ich geschrieben, dass ich es besser kann. So wie ich Dich verstehe, meinst du, dass 5 oder 6 oder 7 oder 8 Euro die Stunde eine angemessene Entlohnung für eine ergotherapeutische Fachkraft wäre?! Wovon wird das Auto für Hausbesuche finanziert und gehalten? Vom besser verdienenden Partner? Das ist Arbeit, die eine 3-jährige Ausbildung und ständiger Fobis bedarf. Und am Abend gehts zur Tafel!? Ein AG sollte zumindest eine Arbeit anbieten, von der Mensch leben kann
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Registriert seit: 05.02.2011
Beiträge: 242
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Hallo,
bei allem Geschimpfe auf AG sollte nicht vergessen werden, dass sich nicht nur der Ergotherapeut mit anderen Ergotherapeuten in einer Konkurrenzsituation befindet, sondern auch der Praxisinhaber mit anderen Praxisinhabern.
Selbstständigkeit mit Mitarbeitern ist nicht das Zuckerschlecken, für das es von abhängig Beschäftigten oft gehalten und in den Medien gern dargestellt wird. Wer genau hinschaut wird nicht selten sehen, dass der vermeintliche Ausbeuter unter dem Strich mehr Grund zum Jammern hätte - und das nicht nur aus finanzieller Sicht:
Ich (selbstständig) kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mit Kinderwunsch eine neue Mitarbeiterin fest und zu guten Konditionen einstellte. Der hatte ich beim Einstellungsgespräch gesagt, dass sie mich vertreten soll und auch nach meiner Rückkehr an den Arbeitsplatz im Team bleiben soll. Vollmundig versicherte sie, dass sie ebenfalls an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert sei, nur um uns drei Monate nach Vertragsunterzeichnung mitzuteilen, dass nunmehr SIE schwanger sei und alles mit ihrem Partner so geplant und abgesprochen gewesen sei. Und was folgte? Ich (dann auch schwanger) musste meine Schwangerschaftsvertretung vertreten und auf alles verzichten, was für Mitarbeiter selbstverständlich ist: zu Hause bleiben, wenn es einem nicht gut geht, Mutterschutz und Elternzeit. Gearbeitet habe ich bis zum letzten Tag der Schwangerschaft (nach der Arbeit ging es in den Kreißsaal) und zurück an den Arbeitsplatz bin ich dann mit Baby...
Auch das ist Selbstständigkeit!
Katze
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Registriert seit: 04.09.2009
Beiträge: 5
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Ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen. Auch war auf der Suche nach einer neuen Kollegin, fand nach einigen suchen auch tatsächlich eine. Nachdem das Vorstellungsgespräch und Probearbeit auch prima gelaufen waren und es dazu noch vollmundige Versprechungen gab, dass nachmittags arbeiten kein Problem wäre, sämtliche Verträge unterschrieben waren , knallhart eine Wo. gearbeitet wurde, hat die gute Frau doch wieder gekündigt. Sie könne ihr Kind nu doch nachmittags nicht unterbringen. Was soll man dazu sagen. Ich bin ja wirklich ein toleranter Mensch und auch ich habe ein Kind und weiss das es manchmal nicht einfach ist, aber hier zu fällt mir echt nix mehr ein...
Wegen dem Geld sollte auch bedacht werden dass Umsatz nicht gleich Gewinn ist. Umsatz ist eben Umsatz. Der ganze Rattenschwanz der an einer Selbstständigkeit hängt, wird vom AN ja nicht gesehen. Und der ist weiss Gott nich immer rosig.
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Registriert seit: 30.07.2010
Beiträge: 7
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Da stellt sich mir die Frage, warum Ihr euch, die sich eventuell persönlich angegriffen fühlen, für die Selbständigkeit entschieden habt? Aus dem Grund der Selbstverwirklichung, aus der Not heraus, um solchen Jobs aus dem Weg zu gehen,....? Und wenn das vielleicht der Gedanke war, warum werden dann AN in die Situation gebracht, schlecht bezahlte Jobs anzunehmen? Ich sehe das als ein Hineinziehen an Die Kritisierbarkeit der hier antwortenden AG stellt sich mir auch in Frage. Letztendlich sollte hier das Thema Lohn der AN diskutiert werden und allem Anschein nach werden die extrem geringen Beträge durch die enorme Verantwortung der AG gerechtfertigt, er hat sich ja schließlich selbständig gemacht, alle Risiken auf sich genommen und muss dafür angemessen gewürdigt werden. Selbst Schuld, wenn ich AN sein möchte, dann habe ich auch kein Recht, auf selbständige Finanzierbarkeit meines Lebens......
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Registriert seit: 15.07.2011
Beiträge: 22
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Geändert am 27.09.2011 21:18:00
Zitat: "Die Kritisierbarkeit der hier antwortenden AG stellt sich mir auch in Frage. Letztendlich sollte hier das Thema Lohn der AN diskutiert werden und allem Anschein nach werden die extrem geringen Beträge durch die enorme Verantwortung der AG gerechtfertigt, er hat sich ja schließlich selbständig gemacht, alle Risiken auf sich genommen und muss dafür angemessen gewürdigt werden. Selbst Schuld, wenn ich AN sein möchte, dann habe ich auch kein Recht, auf selbständige Finanzierbarkeit meines Lebens......" Hallo, also das ist schon stark wa Du hier so schreibst! Ich bin selbst PI seit über 15 Jahren. Ich habe noch nie Mitarbeiter für 5 oder 6 € beschäftigt und ich würde das auch nicht tun. Das ist m. M nach unwürdig und gehört verboten! So zu argumentieren, als seien die AG die großen Ausbeuter, ist für mich aber mindsestens genauso unsinnig! Jeder, der sich bewusst für den Ergo - Beruf entschieden hat, sollte gewusst haben, dass das kein Job ist, in dem man reich werden kann.Oder? Und das gilt für die AN genauso wie für die AG! Nee, ganz im Gegenteil: wir Praxeninhaber sitzen mit Euch Angestellten im gleichen Boot! Meine Prämisse lautete immer: faires Geld für gute Arbeit. Und wenn es der Praxis gut geht, darf es den Mitarbeitern auch gut gehen! Tja, in den letzten Jahren legen uns die lieben Kostenträger aber ein sehr enges "Sparkorsett" an: Unser Honorar ist seit gut 10 Jahren faktisch stark am sinken, bei gleichzeitig steigenden Anforderungen an ALLLE! Parallel dazu steigen Sozialabgaben, Energiekosten und alles andere ständig. Wer soll einer angestellten Fachkraft 6 Wochen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zahlen, wenn ihr Chef keine Rücklagen gebildet hat in der Zeit , in der sie nicht krank war? Ich will beileibe nicht jammern. Aber die Zeiten haben sich nun mal sehr geändert und zwar für ALLE! Nochmal: Ich bin absolut gegen die Ausbeutung der Angestellten und, ja ich nenne auch Zahlen, Löhne unter einer Grenze von 12 € finde ich für unsere Arbeit unangemessen. Kritik muss sein, aber Pauschalisiserung hilft niemandem, und führt bestimt nicht zu einer sachlichen Diskussion. Beste Güsse an alle, Ergolaus
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Registriert seit: 05.02.2011
Beiträge: 242
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Hallo zusammen,
ich habe noch eine Geschichte aus dem wahren Leben für euch, die dafür steht, dass es nicht immer die Arbeitgeber sind, die ihre Möglichkeiten ohne mit der Wimper zu zucken ausnutzen:
Eine neue Mitarbeiterin begab sich während der Probezeit ins Krankenhaus und war danach längere Zeit krankgeschrieben. Da es sich um einen oft emotional belastenden Eingriff handelte, fühlten wir mit ihr, schickten ihr Blumen nach Hause und standen zu ihr. Nach ihrer Rückkehr an den Arbeitsplatz und kurz nach der dann fortgesetzten Einarbeitung wurde diese Loyalität leider nicht erwidert: Die Mitarbeiterin hatte sich zwischenzeitlich anderswo beworben und präsentierte uns die Kündigung mit den Worten: "Die neue Stelle passt besser in mein Leben!".
Die Arbeitnehmer unter euch werden jetzt sicherlich denken: "Das ist ihr gutes Recht!". Für mich als Arbeitgeberin bedeutet es aber, dass meine Geduld mit kranken Mitarbeiterinnen seit diesem Vorfall stark gegrenzt ist.
Katze
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Registriert seit: 15.03.2003
Beiträge: 944
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Hallo zusammen, bin selbst PI und weiß um die wirtschaftlichen Zusammenhänge... finde es unfair, alle AG als böse zu schimpfen, sie sind es nicht...manchmal denke ich, wo bleibt mein Geld denn nur? Nebenkosten und die dauernde Dynamik dieser welcher frist mich auf... Wo soll ich denn dann ein angemessenes Gehalt von Netto 20€ oder so hernehmen? Gruß Sabine
"Die Kunst ist, den Kindern alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel zu machen." John Locke
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Registriert seit: 15.07.2011
Beiträge: 22
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Zitat: Hallo zusammen,
ich habe noch eine Geschichte aus dem wahren Leben für euch, die dafür steht, dass es nicht immer die Arbeitgeber sind, die ihre Möglichkeiten ohne mit der Wimper zu zucken ausnutzen:
Eine neue Mitarbeiterin begab sich während der Probezeit ins Krankenhaus und war danach längere Zeit krankgeschrieben. Da es sich um einen oft emotional belastenden Eingriff handelte, fühlten wir mit ihr, schickten ihr Blumen nach Hause und standen zu ihr. Nach ihrer Rückkehr an den Arbeitsplatz und kurz nach der dann fortgesetzten Einarbeitung wurde diese Loyalität leider nicht erwidert: Die Mitarbeiterin hatte sich zwischenzeitlich anderswo beworben und präsentierte uns die Kündigung mit den Worten: "Die neue Stelle passt besser in mein Leben!".
Die Arbeitnehmer unter euch werden jetzt sicherlich denken: "Das ist ihr gutes Recht!". Für mich als Arbeitgeberin bedeutet es aber, dass meine Geduld mit kranken Mitarbeiterinnen seit diesem Vorfall stark gegrenzt ist.
Katze
Hallo nochmal, da könnte ich noch einige Stories in etwa die gleiche Richtung hinzufügen. So ungefähr: 6 Wochen krank, dann 1 Woche arbeiten und dann wieder längerfristig krank wegen was anderem. Wer zahlt schön das Gehalt??? Das hätte mich beinahe meine Existenz gekostet! Und gleichzeitig auch die anderen 3 Arbeitsplätze in meiner Klitsche! Klar, keiner will absichtlich krank sein und ich will jetzt auch nicht gegen die Arbeitnehmer pauschalisieren und ausserdem gibt und gab es immer es viele, sehr motivierte und sehr wertvolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!!! Aber ein angemessenes Gehalt kann tasächlich kaum jemand mehr erwarten. Meine eigene Arbeit ist nach 24 Jahren Berufserfahrung, Fortbildungen im Wert eines schönen Mittelklassewagens u. v. m. garantiert mehr wert als das, was eine AOK bezahlt. Aber ich kriege einfach nicht mehr  Gruß, Ergolaus
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Registriert seit: 30.07.2010
Beiträge: 7
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Es ging und geht mir nicht um Reichtum, sondern um die selbständige Finanzierbarkeit des Lebens, was wohl i.d.R. durch Arbeit passieren sollte. Auch ein AN muss für seine Miete (sofern er kein Hauseigentümer mit damit verbundenen anderen Kosten ist), Nebenkosten, Strom, Versicherungen, private Vorsorge, Lebensmittel, Kleidung, vielleicht ein Hobby, evtl. ein Kind, ein Auto,.... aufkommen. Wovon das alles zahlen bei 7 Euro oder weniger. Klar, die Arge hilft dann. Wobei dafür wieder alle aufkommen. Ein seltsames Geschäft..... Leider wird hier auf die gestellten Fragen nicht eingegangen, sondern nur Negativbeispiele von Mitarbeitern geschildert. Aber Danke an Ergolaus, der ein bisschen darauf einging  !
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