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Geändert am 29.10.2011 15:57:00
Unter derprivatpatient.de Link findet man ausgesuchten Quatsch zur Preisgestaltung von Heilmittel bei Privatpatienten. Hätte nicht mal jemand Lust darauf eine Protestmail zu schreiben? Ich hab es schon über das Webformular dort getan! Wer Will kopiert das einfach - je mehr desto besser. ..."Hallo, Sie wissen schon, dass das was Sie über die Preisgestaltung von Heilmittel schreiben Humbug ist - oder? Die Preisgestaltung obliegt alleine dem Anbieter und ist an keiner Stelle mit einer Mehrleistung verknüpft, sowie ja auch bei einer ärztlichen Behandlung Kostensätze bis zu 3x in Rechnung gestellt und bezahlt werden! Im Übrigen gelten die Kostensätze der GKV als nicht wirtschaftlich - dies belegen verschiedene wissenschaftliche Studien. Eine einfache Googlerecherche verschafft da schon Klarheit. Deswegen finde ich Ihren Beitrag zur Preisgestaltung auch als bewußte Meinungsmache im Interesse des Preisdumpings - letztendlich auf Kosten Ihrer Versicherten und der Heilmittelerbringer! Auf diese Mail wünsche ich ausdrücklich eine Stellungnahme! MfG..."
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Grins, das müsste ja dann auf Ärzte auch zutreffen. Schau mal hier LinkWenn wir alle nach einer Gebührenordnung zahlen würden, dann wäre vieles einfacher. Herr Buchner bietet dieses an, um es uns zu ermöglichen, dies umzusetzen. Hier nochmals die Startseite, wo viele Infos zu finden sind. LinkGrüße von Maria2
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... wobei sich mir der Sinn der "GebüTh 2011" nicht ganz erschließt... also für den Anwender  JB
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Zitat:... wobei sich mir der Sinn der "GebüTh 2011" nicht ganz erschließt... also für den Anwender  JB Wie so häufig stehen wir Therapeuten uns selber im Weg. Da sehr sehr viele nur den Beihilfesatz bei "Privaten" nehmen, bieten wir der PKV diese Argumentation ja an. Wir können den 1,4 - 2,3 fachen Regelsatz nehmen. Ja nach Angebot und Qualifikation. Die GebüTh soll eine Anleitung und Motivation geben, auch höhere Preise einzusetzen und das bundesweit. Herr Buchner sieht dies betriebswirtschaftlich und ich findes es gut, dass er dies macht, da wir uns zu wenig damit auseinandersetzen. Mir gefallen diese Webinare die Buchner anbietet und findes sie informativ. Bisher konnte ich für die 25€ immer etwas mitnehmen.  Grüße von Maria2
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Ein PP, der mit mir einen "normalen" Behandlungsvertrag abgeschlossen hatte, beklagte sich lautstark, seine PKV würde nur den "üblichen" Satz bezahlen, er müsse somit ca. 14 EUR pro Behandlung dazuzahlen. Jetzt weiß ich, woher der Wind weht... (Vertrag ist aber Vertrag.)
Nach den Briefen an die Abgeordneten folgt jetzt halt einer an die PKV. Danke, HHAltona!
Schönen Abend
Frenzie
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Und hier ein Link für den Patienten. Dort findet man Musterbriefe. Grüße von Maria2
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@Maria2
Ein dickes Dankschön für den Link - jetzt kann ich Träumen gehen...
JB
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saloia
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Zitat:Und hier ein Link für den Patienten. Dort findet man Musterbriefe. Grüße von Maria2 DEN link hab ich gestern in meinen lesezeichen vergeblich gesucht, um ihn hier einzustellen.. vielen dank insgesamt zeigt das von HHaltona gebrachte beispiel ja nochmal sehr deutlich, wie wichtig es ist, im voraus behandlungsverträge zu machen! gruß - saloia ------------------------------------- >>Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben. << (g.b.shaw)
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Hallo HHAltona, du hast oben geschrieben: Zitat:m Übrigen gelten die Kostensätze der GKV als nicht wirtschaftlich - dies belegen verschiedene wissenschaftliche Studien. Eine einfache Googlerecherche verschafft da schon Klarheit. Ich habe dazu gegoogelt, aber leider nichts Rechtes gefunden. Hast du einen link oder Hinweise für mich nach den richtigen Suchbegriffen? Brauche die Info, weil ich zusammen mit einer Gesundheitsdienstleisterinitiative hier im Bezirk an den entsprechenden Abgeordneten herantreten möchte... Vielen Dank im Voraus  Grüße von Oetken1
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Gerne... Hier eine Diplomarbeit: LinkUnd hier zu den Beihilfesätzen: Link Gruß JB
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Zitat:Gerne... Hier eine Diplomarbeit: Link Danke  "Der Autor skizziert zwei mögliche Auswege: einmal unter Inanspruchnahme einer Schiedsperson, zum anderen den Abschluss eines Einzelrahmenvertrages gemäß 125 II SGB V mit den Krankenversicherungsträgern als Inhalt eines Schadensersatzanspruchs nach nationalem Kartellrecht. (Klappentext)" Mit der Schiedsperson ist ein Physioverband schon mal auf die Nase gefallen, aber das mit dem Kartellrecht... das klingt schon mal vielversprechend und interessant". Denn letztendlich haben gesetzlichen und privaten Krankenkassen genauso wie die Pharmaindustrie gute Möglichkeiten, gesetzwidrige Preisabsprachen zu treffen. Sie sind politisch bestens vernetzt und haben genug Geld und Power ihre Interessen durchzusetzen. Es handelt sich um "sich-selbst-erhaltende-Systeme", die alles andere tun, als sich "für die Gesundheit" der Versicherten und Kunden einzusetzen. Dabei sind sie gleichzeitig ständig bemüht, sich nach außen hin einen seriösen Anstrich zu geben. Und genau da kann man sie packen. In Zeiten des Internets und der Blogs (noch sind diese Medien bei uns ja relativ frei) können solche der Volkswirtschaft schadenden Kartelle ihre Machenschaften nicht mehr so einfach kaschieren. Zitat:Und hier zu den Beihilfesätzen: Link Na wer weiß, vielleicht erleben wir, dass diese ganzen Verwaltungs- und Versicherungsfuzzis mal irgendwann so richtig malochen gehen müssen....  Oder wie sagte meine Oma immer "Arbeit hat noch niemandem geschadet"  Schönen Sonntag wünscht Oetken1
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Hallo Oetken, schau mal hier LinkZitat:aber das mit dem Kartellrecht... das klingt schon mal vielversprechend und interessant". Die Möglichkeit mit Kartellrecht ist auch wieder nicht so einfach, siehe oberer link. Man, ist das System kompliziert. Mich treibt immer die Frage um, warum gilt das Wirtschaftlichkeitsgebot nicht für die Vergütung der Ärzte. Dies kann doch nicht mit dem Standesrecht begründet werden?! Schön das J. Tritin die gleiche WischiWaschi Antwort erhalten hat, die wir immer hören. (s. Diplomarbeit) Schade das J. Tritin sich nicht weiter dafür verantwortlich gefühlt hat. Es war ja rot/grüne Politik und ab 2001 Frau Schmidt für diesen "Mist " verantwortlich. Grüße von Maria2
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Zitat:
Die Möglichkeit mit Kartellrecht ist auch wieder nicht so einfach, siehe oberer link. Man, ist das System kompliziert.
Danke für den link. Dass das mit dem Kartellrecht ein einfacher Weg ist, davon bin ich auch nicht ausgegangen. Aber schon wenn mehr Leute davon wissen und es in Blogs und in Diskussionen anbringen, entsteht eine Wirkung. Das System wird mit Vorsatz so kompliziert gehalten, damit von außen möglichst wenig Veränderung und Kontrolle möglich ist. Jeder hat da seine Funktion. Das ist wie im Steuerrecht. Es soll so kompliziert bleiben, damit die "Eingeweihten" genug Möglichkeiten haben, die Allgemeinheit um Geld zu prellen. Zitat:Mich treibt immer die Frage um, warum gilt das Wirtschaftlichkeitsgebot nicht für die Vergütung der Ärzte. Dies kann doch nicht mit dem Standesrecht begründet werden?! Nein, zum Einen haben die Ärzte eine gute Lobby, lange Zeit war "Arzt" der typische Männerberuf mit hohem Ansehen. Das ändert sich langsam und auch die Ärztelobby wird sich dadurch schwächen. Zum Anderen haben Ärzte in dem System eine Schlüsselfunktion für das Verteilen von "Leistungen", an denen sich viel verdienen läßt (Medikamente und Gerätemedizin). Einige kritische Ärzte bezeichnen sich selbst als "Medidealer". Und hat sich auch schon Widerstand formiert: Zitat:http://www.mezis.de/ Ich finde diese Initiative einfach toll. Zitat:Schön das J. Tritin die gleiche WischiWaschi Antwort erhalten hat, die wir immer hören. (s. Diplomarbeit) Schade das J. Tritin sich nicht weiter dafür verantwortlich gefühlt hat. Es war ja rot/grüne Politik und ab 2001 Frau Schmidt für diesen "Mist " verantwortlich.
Ich glaube wirklich nicht mehr, dass "die Politik" an den Zuständen im "Gesundheitsunwesen" grundsätzlich was ändern kann. Entweder gibt es irgendwann mal Widerstand von Seiten der Versicherten und Patienten oder von Seiten der Arbeitgeber. Am besten von beiden Seiten gleichzeitig. Um effektiv was zu ändern, ist eine überparteiliche, breite Initiative nötig. Und natürlich sind die Patieten gefragt: Wer keine unnützen, unnötigen oder überteuerten Leistungen und Mittel in Anspruch nimmt, bzw. die ablehnt, der trägt schon dazu bei, dass es nicht mehr ganz so "geschmiert" läuft. Auch da beginnt sich die Gesellschaft zu teilen - in die "Gläubigen" und in die "Wissenden". Und das hat nichts mit dem Gesundheitszustand zu tun. Auch der ist zum guten Teil vom Lebensstil abhängig. Grüße von Oetken1
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