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Diskussionsforum

Weniger Heilmittel für Ba-Wü 2012

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2. Januar 2012 20:26 # 1
Registriert seit: 06.12.2006
Beiträge: 3149

Hier die Nachricht aus up-aktuell:
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Grüße von

Maria2

3. Januar 2012 09:12 # 2
Registriert seit: 05.04.2005
Beiträge: 946

Geändert am 03.01.2012 09:26:00
Im übrigen sind die Richtgrößen in BaWü sogar seit 2009 unverändert. 2008 lagen sie noch deutlich höher, allerdings gab es da noch keine Praxisbesonderheiten.

Die Schlußfolgerung im UP-Artikel wird dadurch eher noch verschärft. Denn die, auch auf Landesebene, vereinbarten Heilmittelvolumina wurden zwar kontinuierlich nach oben angepasst (Preisentwicklung, Demographie, Innovationen), die Richtgröße als Steuerungsinstrument blieb jedoch unverändert und damit steigt die Regressgefahr für die Ärzte von Jahr zu Jahr.

Die baden-württembergischen Praxisbesonderheiten mit zig unterschiedlichen Prüffiltern verbessert die Situation eigentlich nur im Kontext ausgesuchter Indikationen. So z.B. bei Schlaganfall (zumindest im ersten Jahr nach Ereignis). Postoperativ gibt es gar nichts. EN1 ist zwar immer (!) Praxisbesonderheit, aber nur nach "regelhafter Indiaktionsüberprüfung" - das bedeutet, dass jede einzelne VO, die der Arzt den PB´s zuordnen möchte, einzeln (!) hinsichtlich der Diagnosestellung überprüft wird.....ein Wahnsinn....

Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die einfach, sauber und falsch ist. (Henry L. Mencken)
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