Registriert seit: 28.12.2003
Beiträge: 119
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Liebe Kollegen,
vielen Dank für Eure ehrlichen Antworten. Nein, ich fühle mich nicht fair behandelt und ich glaube auch nicht, dass die Kollegin den Anforderungen je wieder gewachsen sein wird. Und, ja wir sind so schrecklich sozial eingestellt, dass es mich schon manchmal nervt. Wir haben wirtschaftlich keinen Schaden genommen, weil wir trotzdem jemand eingestellt haben. Das Risiko sind wir eingegangen. Außerdem kostet uns die erkrankte Kollegin ja nichts.Aber noch hat die sie das Recht wieder zu kommen. Nun wüsste ich aber gerne wie ich auch meine Rechte einklagen kann. Wir brauchen einfach Planungssicherheit. Wen kann ich einschalten? Die KK ist mir gegenüber wahrscheinlich nicht zur Auskunft verpflichtet. Aus betrieblichen Gründen kündigen geht wohl auch nicht, da es der Praxis gut geht. Die Kollegin selbst äußert sich nicht zu diesem Thema. Habt ihr da einen Rat oder einen Fachmann an den ich mich wenden kann?
Viele Grüße Mili
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Registriert seit: 21.03.2002
Beiträge: 364
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Dann handle doch rehabilitierend, so wie du das gelernt hast: Schalte den medizinischen Dienst ein, stelle Fragen nach einer Reha, steht eine Frühverrentung an, eine Berufsunfähigkeit, eine Wiedereingliederungsmaßnahme über die Arbeitsagentur, Hilfsmittelversorgung, terminiere Gespräche stelle deine Situation als mittelständischer Betrieb dar, gibt es Gelder, Fonds, Übergangslotsen, Wiedereingliederungshilfen...undundund...
Diese Überlegungen vermisse ich bisher in der Diskussion.
Grüße Kai
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Registriert seit: 10.02.2005
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Ivanhoe hat zwar Recht mit dem was er schreibt. Diese Mühe würde ich mir auch machen, wenn die erkrankte Kollegin echte Bemühungen zeigen würde, mich über ihren Zustand und ihre Prognose aufzuklären. Da hast Du dann aber auch ein paar Stündchen zu tun mit den ganzen Gesprächen. Das wird Dir weder jemand bezahlen noch wird es Dir irgend jemand, geschweige denn die kranke Kollegin, danken. Bei dem desinteressierten Verhalten Deiner Mitarbeiterin würde ich selber allerdings nur einen Anwalt für Arbeitsrecht fragen, wie Du die Kollegin am schnellsten loswirst. Deinen Umgang mit dem Thema finde ich nicht "schrecklich sozial", sondern uneffektiv und wenig zielgerichtet. Nützen tut es niemandem. Du lässt Dich gerade gründlich verarschen! Viel Erfolg! Karsten
R46.2 – und Spaß dabei!
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Beiträge: 599
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Geändert am 17.05.2016 09:19:00
Wenn Du MItglied im DVE bist, kannst Du immer dienstags die telefonische Beratung nutzen. Vielleicht hilft Dir das für die ersten Schritte. Ansonsten müsstest Du uns mitteilen, wo Du bist. Vielleicht kennt dann jemand dort vor Ort einen Fachanwalt für Arbeitsrecht. Für erste Informationen empfehle ich auch google. Es kann nämlich sein, dass bei deiner Praxisgröße das Kündigungsschutzgesetz für deine Mitarbeiter nicht greift, Link, als Bsp. Das ersetzt aber keine rechtliche Beratung.
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Registriert seit: 10.02.2005
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@Ivanhoe: "Dann handle doch rehabilitierend, so wie du das gelernt hast ..." Als Therapeut handle ich rehabilitierend bei Patienten und werde dafür bezahlt. Meinen Job wende ich nicht gratis bei unwilligen Mitarbeitern an, schon gar nicht, wenn meine eigenen Interessen gefährdet sind. Das ist jedenfalls meine Meinung. Gruß, Karsten
R46.2 – und Spaß dabei!
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Ich kenne die Situation auch, zwar nicht als PI, aber als leid- und mehrbelastungstragender Kollege. In einem Fall war es der erkrankten Kollegin nicht klar, welchen Unmut sie im Team auslöste. Sie hatte sogar ihre Patiententermine nach ihren "Brückentagsgrippen und Magendarmmontagen" geplant, es war ihr bis zum Gespräch mit dem Team nicht klar, wie genervt alle von der Situation waren.
Wenn man allerdings auf Beton beisst, dann kann mich euren Empfehlungen nur anschließen.
Gruß Kai
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