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Abbruch Ergotherapie-Verordnung -- Konsequenzen?

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20. Oktober 2025 18:33 # 1
Registriert seit: 20.10.2025
Beiträge: 1

Liebe Ergotherapeut:innen,

mein 5 jähriger Sohn ist gerade bei der 5. von 10. Verordnung für eine Ergotherapie. Er macht absolut nicht mit und wir glauben, dass es einfach nicht so weit ist.
Wir würden gerne die Therapie erstmal unterbrechen, aber unsere Ergotherapeutin meinte, wir würden "Probleme mit der Krankenkasse kriegen", wenn wir vorzeitig abbrechen.

Stimmt das? Haben wir mit Sanktionen von der Krankenkasse zu rechnen? Wie zB. dass nächstes Jahr die Kosten für eine Ergotherapie nicht übernommen werden?

Vielen Dank und viele Grüße!
20. Oktober 2025 20:15 # 2
Registriert seit: 12.09.2002
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 280

Guten Abend

Eine Ergotherapie kann jederzeit beendet werden, auch mitten in der Verordnung. Sie brauchen keine Sanktionen seitens Ihrer Krankenkasse befürchten und müssen dort keine Gründe angeben. Es ist ein Angebot, keine Verpflichtung ;-).

Alles Gute
xxu
22. Oktober 2025 12:48 # 3
Registriert seit: 30.07.2001
Beiträge: 558

Zitat / Tuebinger hat geschrieben:

Wir würden gerne die Therapie erstmal unterbrechen, aber unsere Ergotherapeutin meinte, wir würden "Probleme mit der Krankenkasse kriegen", wenn wir vorzeitig abbrechen.

Ein Unterbrechen um dann mit der gleichen Verordnung z.B. nach drei Monaten wieder einzusteigen ist nicht möglich. Ihr könnt jetzt problemlos abbrechen und die Therapeutin rechnet die bisherigen Behandlung mit der Kasse ab.

Wenn später einmal eine neue Verordnung ausgestellt wird, könnt ihr wieder beginnen. Irgendwelche Sanktionen der KK gibt es nicht.
23. Oktober 2025 15:24 # 4
Registriert seit: 20.07.2018
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 94

In meinem Arbeitsbereich brechen ständig Patienten die Verordnungen ab. Das war und ist nie ein Problem. Der Eigenanteil wird dann entsprechend abzüglich der geleisteten Termine von uns an den Patienten zurückgezahlt
23. Oktober 2025 18:03 # 5
Registriert seit: 03.01.2011
Beiträge: 404

Das einzige was man bedenken sollte, wäre mit dem Hintergründen des Abbruchs mit dem Arzt zu sprechen und es erklären. Der ist der Verordner und der einzige der später irgendwas verweigern könnte. Sollte im Normalfall nicht der Fall sein, wenn man erklärt warum man jetzt aufhört
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