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Gesundheitsreform - Sind wir bald pleite?

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30. April 2026 20:17 # 1
Registriert seit: 30.05.2016
Beiträge: 49

Hallo in die Runde,

was die Gesundheitsreform angeht, ist es erstaunlich still hier.
Ich befürchte, ambulante Praxen werden sich in ein paar Jahren erledigt haben.

Wie seht ihr das?
Habt ihr Ideen für Aktionen? Ich grübel bereits den halben Tag.

Herzliche Grüße!
4. Mai 2026 15:56 # 2
Registriert seit: 10.02.2005
Bundesland: Niedersachsen
Beiträge: 723

Was macht Dir konkret Sorgen?
R46.2 – und Spaß dabei!
4. Mai 2026 16:08 # 3
Registriert seit: 30.09.2021
Beiträge: 494

Zitat / Susa Li hat geschrieben:
Hallo in die Runde,

was die Gesundheitsreform angeht, ist es erstaunlich still hier.
Ich befürchte, ambulante Praxen werden sich in ein paar Jahren erledigt haben.

Wie seht ihr das?
Habt ihr Ideen für Aktionen? Ich grübel bereits den halben Tag.

Herzliche Grüße!
Wie kommst du auf diese komische Annahme?
"Lebe im Heute als wenn es kein Morgen geben würde. Wenn es doch ein Morgen gibt, um so besser für dich."
5. Mai 2026 11:32 # 4
Registriert seit: 10.02.2005
Bundesland: Niedersachsen
Beiträge: 723

Zitat / Susa Li hat geschrieben:
Hallo in die Runde,

was die Gesundheitsreform angeht, ist es erstaunlich still hier.
Ich befürchte, ambulante Praxen werden sich in ein paar Jahren erledigt haben.

Wie seht ihr das?
Habt ihr Ideen für Aktionen? Ich grübel bereits den halben Tag.

Herzliche Grüße!


Worum ging es jetzt in Deinem Post – Austausch? Wenn ja, warum kommt dann nix mehr auf Nachfrage?
Oder einfach nur Ängste und Unmut loswerden oder gar Panik verbreiten?
Dafür, dass Du halbe Tage lang grübelst, kommt hier wenig rüber.
R46.2 – und Spaß dabei!
7. Mai 2026 19:29 # 5
Registriert seit: 30.05.2016
Beiträge: 49

Nachdem tagelang keiner geantwortet hat, habe ich heute eure Posts gesehen. Ich weiß jetzt nicht, was das mit "Panik machen" zu tun haben soll?

Aber nun zum Thema.
Sollte die Grundlohnsummenbindung wieder aktiviert werden, sehe in spätestens 5 Jahren massive Probleme auf Praxen zukommen.
Zumindestens in größeren Städten. Aktuell explodieren die Preise und die deutsche Wirtschaft wird sich absehbar nicht rappeln.

Mich wundert es, dass keiner besorgt ist. Bzw. auf Instagram ist da mehr los.
7. Mai 2026 21:39 # 6
Registriert seit: 24.08.2004
Beiträge: 75

Ich finde ja, wir sollten auf die Straße gehen. Alle aus dem Gesundheitswesen!
Ideale sind wie Sterne - man kann sie zwar nicht erreichen, aber man kann sich an ihnen orientieren.
8. Mai 2026 07:46 # 7
Registriert seit: 30.09.2021
Beiträge: 494

Zitat / Susa Li hat geschrieben:
Nachdem tagelang keiner geantwortet hat, habe ich heute eure Posts gesehen. Ich weiß jetzt nicht, was das mit "Panik machen" zu tun haben soll?

Aber nun zum Thema.
Sollte die Grundlohnsummenbindung wieder aktiviert werden, sehe in spätestens 5 Jahren massive Probleme auf Praxen zukommen.
Zumindestens in größeren Städten. Aktuell explodieren die Preise und die deutsche Wirtschaft wird sich absehbar nicht rappeln.

Mich wundert es, dass keiner besorgt ist. Bzw. auf Instagram ist da mehr los.
Das hier nichts los ist, das ist Normalität. Der intensive Austausch findet woanders statt. Selbst du bist ja nicht regelmäßig hier.
Die alten Hasen lassen sich nicht mehr so schnell in Panik bringen. Sie kennen das Problem aus früheren Tagen und wissen damit umzugehen, bzw. werden in den nächsten Jahren, auch wegen der TI-Anbindung, ihre Unternehmen aufgeben. Die Jungunternehmerinnen kennen das Problem nicht und können sich die Konsequenzen nicht wirklich vorstellen. Viele leben im jetzt und heute und haben selbst bei der Unternehmensgründung nicht selten weiter als 1 Jahr gedacht. Wie willst du da mit deinen Zukunftsperspektiven punkten?
"Lebe im Heute als wenn es kein Morgen geben würde. Wenn es doch ein Morgen gibt, um so besser für dich."
8. Mai 2026 08:55 # 8
Registriert seit: 30.05.2016
Beiträge: 49

Geändert am 08.05.2026 09:01:00
Ich finde März hat recht, wir sollten in Berlin demonstrieren. Leider sehe ich beim DVE keine Bemühungen groß aktiv zu werden.

Was die Jungunternehmerinnen angeht bin ich mir nicht so sicher. Wenn selbst unsere Berufsverbände nicht wirklich reagieren, sendet das die falschen Signale. Viele sind nicht alarmiert, weil da nichts kommt.
Und auch die alten Hasen sollten, der Berufsehre geschuldet, aktiv werden.

Ich persönlich habe meine Bundestagsabgeordnete angeschrieben. Wenn das viele von uns tun, werden wir wenigstens wahrgenommen.
8. Mai 2026 09:43 # 9
Registriert seit: 30.09.2021
Beiträge: 494

Zitat / Susa Li hat geschrieben:
Ich finde März hat recht, wir sollten in Berlin demonstrieren. Leider sehe ich beim DVE keine Bemühungen groß aktiv zu werden.

Was die Jungunternehmerinnen angeht bin ich mir nicht so sicher. Wenn selbst unsere Berufsverbände nicht wirklich reagieren, sendet das die falschen Signale. Viele sind nicht alarmiert, weil da nichts kommt.
Und auch die alten Hasen sollten, der Berufsehre geschuldet, aktiv werden.

Ich persönlich habe meine Bundestagsabgeordnete angeschrieben. Wenn das viele von uns tun, werden wir wenigstens wahrgenommen.
Der DVE beteiligt sich aktiv im Bündnis Gesundheit. Die Resulution findest du u.a. auf der Seite der Bundesärztekammer Link und im SHV. Es werden gemeinsame Aktionen aller Heilmittelverbände geplant und keine Einzelaktionen einzelner Verbände.
"Lebe im Heute als wenn es kein Morgen geben würde. Wenn es doch ein Morgen gibt, um so besser für dich."
10. Mai 2026 09:01 # 10
Registriert seit: 30.09.2021
Beiträge: 494

Vom DVE gestern:

VERSORGUNG GEFÄHRDET
Die Bundesregierung will mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz rund 15 Milliarden Euro im Gesundheitssystem einsparen.
Ein Teil dieser Sparlast trifft die rund 400.000 Heilmittelerbringer in Deutschland.
Das geht zu Lasten der Klient:innen: Die Berufe werden wieder unattraktiver, und das vor dem Hintergrund des ohnehin bestehenden Fachkräftemangels.
Deshalb Termin vormerken: 11. Juni in Berlin. Für diesen Tag plant eine Logopädin aus Leipzig eine Aktion. Details demnächst.
#therapiekollabiert #heilmittelretten #gesundheitistkeinsparmodell #therapieistsystemrelevant #wirsindalle
"Lebe im Heute als wenn es kein Morgen geben würde. Wenn es doch ein Morgen gibt, um so besser für dich."
11. Mai 2026 06:45 # 11
Registriert seit: 21.06.2009
Beiträge: 65

Wer beim Börsencrash 2008 schon eine Praxis leitete wird sich erinnern, damals wurde das Kontingent der Ärzte stark gekürzt, es gab wesentlich weniger Anmeldungen. Als Grund erscheint mir, dass auch die Kassen möglicherweise in die US-Investmentbank Lehman Brothers inventiert zu haben scheinen, zumindest hatten sie urplötzlich kein Geld mehr.

Sich einen finanziellen Puffer anzulegen lohnt sich, und für alle Fälle könnte man zeitweilig auch mal Mitarbeiter in die Kurzarbeit senden - wir in BY kennen das aus der COVID-Zeit "Die Ergotherapien und Logopädien bleiben geschlossen!" verkündete der selbsternannte König von Bayern.

Generell glaube ich aber nicht, dass es so schlimm kommt, wie damals. Es gibt einige ungelöste Probleme, die parallel laufen: Renten-, Pflegekassen- und Krankenkassenreform. Ich denke zum Beispiel, dass Kinderärzten am wenigsten Kontingent gestrichen werden würde, das wäre ein zu großer Rattenschwanz.

Mein Fazit: mal locker zurücklehnen und warten, was sich die Regierung ersinnt.
___
Nicht vegan leben tut vielen Tieren sehr weh!
www.ergo-haenle.de
12. Mai 2026 13:19 # 12
Registriert seit: 30.05.2016
Beiträge: 49

Zitat / onkel tom hat geschrieben:
Vom DVE gestern:

VERSORGUNG GEFÄHRDET
Die Bundesregierung will mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz rund 15 Milliarden Euro im Gesundheitssystem einsparen.
Ein Teil dieser Sparlast trifft die rund 400.000 Heilmittelerbringer in Deutschland.
Das geht zu Lasten der Klient:innen: Die Berufe werden wieder unattraktiver, und das vor dem Hintergrund des ohnehin bestehenden Fachkräftemangels.
Deshalb Termin vormerken: 11. Juni in Berlin. Für diesen Tag plant eine Logopädin aus Leipzig eine Aktion. Details demnächst.
#therapiekollabiert #heilmittelretten #gesundheitistkeinsparmodell #therapieistsystemrelevant #wirsindalle


Danke für den Hinweis. Vielleicht bewegt sich ja etwas.::thumbup::
24. Mai 2026 19:19 # 13
Registriert seit: 19.02.2007
Beiträge: 38

Zitat / Susa Li hat geschrieben:
Zitat / onkel tom hat geschrieben:
Vom DVE gestern:

VERSORGUNG GEFÄHRDET
Die Bundesregierung will mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz rund 15 Milliarden Euro im Gesundheitssystem einsparen.
Ein Teil dieser Sparlast trifft die rund 400.000 Heilmittelerbringer in Deutschland.
Das geht zu Lasten der Klient:innen: Die Berufe werden wieder unattraktiver, und das vor dem Hintergrund des ohnehin bestehenden Fachkräftemangels.
Deshalb Termin vormerken: 11. Juni in Berlin. Für diesen Tag plant eine Logopädin aus Leipzig eine Aktion. Details demnächst.
#therapiekollabiert #heilmittelretten #gesundheitistkeinsparmodell #therapieistsystemrelevant #wirsindalle


Danke für den Hinweis. Vielleicht bewegt sich ja etwas.::thumbup::



Dann sollten wir da alle hin! Ich trage es in meinen Kalender ein und informiere die Kollegen.....!
28. Mai 2026 17:59 # 14
Registriert seit: 17.09.2024
Beiträge: 1

Hallo , darf ich fragen worüber du grübelst ??? Das was jetzt geplant ist in der GR macht mir überhaupt keine Sorgen . Lg Frank
7. Juni 2026 13:26 # 15
Registriert seit: 19.02.2007
Beiträge: 38

Zitat / Frank Milotzki hat geschrieben:
Hallo , darf ich fragen worüber du grübelst ??? Das was jetzt geplant ist in der GR macht mir überhaupt keine Sorgen . Lg Frank




Wenn die Bezahlung gedeckelt wird, ist es bei den steigenen Kosten definitiv ein Problem.
Es wird wieder einmal am falschen Ende gespart.
Es macht durchaus Sinn sich, zu informieren, sich die geplanten Gesetzenänderungen mal anzuschauen!
Am 11.6. findet eine Demo statt, dort sollten alle Heilmittelerbringer hingehen, zumindest, die, die es möglich machen können, auch die Patienten. Die Zuzahlung steigt für sie, für uns sinkt die Bezahlung. EIn Blick in die Zukunft lohnt sich da bereits......
Mit der Blanko-verordnung haben wir mehr Aufwand und gehen 16 Wochen in Vorleistung, doch die Pauschale, die wir jetzt noch abrechnen können für den erhöhten Aufwand, soll gestrichen werden. Dazu die Grundlohnsummenbindung....
Wem es jetzt giut geht, muss es in einigen Jahren nicht unbedingt mehr gut gehen.

Bitte lesen und weitersagen an Therapeuten und Patienten:

https://www.shv-heilmittelverbaende.de/stellungnahme-des-spitzenverbandes-der-heilmittelverbaende-e-v-shv-zum-entwurf-eines-gesetzes-zur-stabilisierung-der-beitragssaetze-in-der-gesetzlichen-krankenversicherung-gkv-beitragsstabilisie/
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