Registriert seit: 06.12.2006
Beiträge: 3149
|
Hier eine Pressemitteilung der KVBayern: Zitat:München, 2. Dezember 2011: Keinen Konsens über die künftige Gestaltung der ambulanten medizinischen Versorgung in Bayern brachte das gestrige Spitzengespräch zwischen den Vorständen der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB). Das teilte der Vorstand der KVB heute in München mit. Während gestern im Bundestag ein Gesetz beschlossen wurde, das den zunehmenden Ärztemangel anerkennt und Möglichkeiten für konkrete Gegenmaßnahmen bietet, wollen die Vorstände der Krankenkassen Bayerns niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten im Jahr 2012 anscheinend eine „Nullrunde“ beim Honorar verordnen. Begründet wurde dies durch angeblich übermäßige Steigerungen der Ausgaben im Heilmittelbereich, also beispielsweise bei Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie.
Der ganze Artikel hier LinkGrüße von Maria2
|
|
Mschiew.
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 935
|
Da fällt mir dazu ein:
3% der Gesamtausgaben nur für Heilmittel
6% der Gesamtausgaben für den Verwaltungsapparat, obwohl nur 3 % zulässig!!!!
Man will eindeutig am richtigen Ende sparen. (Das was Sarkasmus)
Ich trage die volle Verantwortung, für das was ich schreibe!
www.schiewack.de
|
|
Registriert seit: 26.08.2007
Beiträge: 309
|
Yau, wir Verschwender, wir....
*kopfschüttel*
känguru
|
|
Registriert seit: 06.12.2006
Beiträge: 3149
|
So kann man das Versorgungsstrukturgesetz auch wieder rechts um die Ecke aushebeln. Und dann ... auf die "kleine Anfrage" der Linken " Situation der Heilmittelerbringung in Deutschland" bin ich echt gespannt. LinkGrüße von Maria2
|
|
Registriert seit: 02.06.2005
Beiträge: 3212
|
Hallo liebe KollegInnen, ja den Sozialversicherungen und den Standesvertretern gerät manchmal aus dem Blick, wozu ihre Institutionen eigentlich da sind. Hier ein link: LinkDas mit den "Einsparungen bei Arzneimitteln" hört sich im ersten Moment vernünftig an, aber beim näheren Hinsehen ergibt sich ein ganz anderes Bild. Hier ein Beispiel: LinkZwei Buchempfehlungen dazu: LinkLinkUnd noch zwei links zum Thema: LinkLinkUnd: ein Schelm, wer glaubt, es ginge den Protagonisten um die "Gesundheit" der Menschen. Für seine Gesundheit muß jeder selbst sorgen. Apropos: in Zukunft wird der Leumund und die "Authentizität" sprich Echtheit der Leistungserbringer immer wichtiger werden. Da haben wir einen Vorteil: wir haben die Möglichkeit wirksam zu behandeln und überprüfbare Ergebnisse zu erzielen. Dazu müssen wir uns aber auch von einigen liebgewonnenen Therapiemythen verabschieden, wie zum Beispiel dem, dass Funktionen sich durch bestimmte Übungen verbessern und die Patienten damit automatisch kompetenter werden. Dieser Mythos dient vor allem uns Therapeuten selbst. Weil wir uns so einreden können, unsere Bequemlichkeit, was die Konzeption von Behandlungen angeht, sei deren Wirksamkeit geschuldet. Das ist von außen betrachtet, genauso glaubwürdig wie die Versprechungen der Pharmaindustrie, dass ihre Produkte "gesünder" machten oder den Beteuerungen der Krankenkassen die hohen Ausgaben für Verwaltung seien "notwendig". Das Gegenteil ist oft der Fall. Und unterschätzt nicht, was konstruktiv-kritische gut belegte Beiträge in Foren in Zeiten des Internets für ein Unternehmen bzw. übergriffig agierende und korrupte Institutionen ausmachen. Sie sind das, was von denen am meisten gefürchtet wird. Neben gesund lebenden und auf ihre Gesundheit achtenden Menschen Grüße von Oetken1
|
|
Registriert seit: 06.12.2006
Beiträge: 3149
|
Zur kleinen Anfrage Der Linken: s. o. Antwort der Parlamentrische Staatssekretärin U. Flach: LinkUnd noch ein Artikel: LinkEinen herzlichen Dank an den BED, für die Einsichtnahme der Informationen. Dies empfinde ich nicht als Selbstverständlichkeit. Grüße von Maria2
|
|
Registriert seit: 05.04.2005
Beiträge: 946
|
Geändert am 13.01.2012 09:23:00
Flach.....ganz flach.... "Informationen liegen uns nicht vor und interessieren uns auch nicht! Sollen die doch selber machen.... freundlicher Gruß, die Bundesregierung." Danke für die Links, Maria. Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die einfach, sauber und falsch ist. (Henry L. Mencken)
|
|
Registriert seit: 06.12.2006
Beiträge: 3149
|
Ja, genau so sieht es aus. Es liegen keine Daten vor, es liegen keine aktuellen Daten und wir brauchen auch keine Daten, da alles in bester Ordnung ist.
Wenn ich mir die Rückmeldungen bei "Wir werden aktiv" durchlese, dann ist die Coleur egal, denn der Tenor ist immer gleich.
Was wäre, wenn ein Arzt falsch behandelt und wir hören es jetzt ständig bei den Implantaten, bekommt der Arzt für die OP dann kein Geld oder für die Behandlung bzw. wird ihm das Geld bei nächsten Abrechnung abgezogen?
Wenn dies für den Arzt keine Kosequenz haben sollte und er für die Leistung bezahlt wird, dann würde dies gegen das Grundgesetz verstoßen, denn uns zieht man Geld ab, nur weil ein Kreuzchen oder die Leitsymptomatik fehlt, die der Arzt vergessen hat.
Wenn dies für einen Arzt keine Kosequenz habe sollte, dann könnten hier die Kassen sehr viel Geld sparen oder unsere Arbeit mit Formfehler bezahlen, denn mehr ist es ja nicht.
Grüße von
Maria2
|
|