Zitat:
München, 2. Dezember 2011: Keinen Konsens über die künftige Gestaltung der ambulanten medizinischen Versorgung in Bayern brachte das gestrige Spitzengespräch zwischen den Vorständen der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB). Das teilte de ..." /> Forum: ergotherapie.de - ergoXchange - Der Onlinedienst für Ergotherapeuten
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Das ist doch nicht zu fassen?

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7. Dezember 2011 13:49 # 1
Registriert seit: 06.12.2006
Beiträge: 3149

Hier eine Pressemitteilung der KVBayern:
Zitat:
München, 2. Dezember 2011: Keinen Konsens über die künftige Gestaltung der ambulanten medizinischen Versorgung in Bayern brachte das gestrige Spitzengespräch zwischen den Vorständen der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB). Das teilte der Vorstand der KVB heute in München mit. Während gestern im Bundestag ein Gesetz beschlossen wurde, das den zunehmenden Ärztemangel anerkennt und Möglichkeiten für konkrete Gegenmaßnahmen bietet, wollen die Vorstände der Krankenkassen Bayerns niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten im Jahr 2012 anscheinend eine „Nullrunde“ beim Honorar verordnen. Begründet wurde dies durch angeblich übermäßige Steigerungen der Ausgaben im Heilmittelbereich, also beispielsweise bei Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie.



Der ganze Artikel hier Link

Grüße von

Maria2

7. Dezember 2011 14:45 # 2
Mschiew.
Mschiew.
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 935

Da fällt mir dazu ein:

3% der Gesamtausgaben nur für Heilmittel

6% der Gesamtausgaben für den Verwaltungsapparat, obwohl nur 3 % zulässig!!!!

Man will eindeutig am richtigen Ende sparen. (Das was Sarkasmus)

Ich trage die volle Verantwortung, für das was ich schreibe!

www.schiewack.de
7. Dezember 2011 17:13 # 3
Registriert seit: 26.08.2007
Beiträge: 309

Yau, wir Verschwender, wir....

*kopfschüttel*

känguru

7. Dezember 2011 18:36 # 4
Registriert seit: 06.12.2006
Beiträge: 3149

So kann man das Versorgungsstrukturgesetz auch wieder rechts um die Ecke aushebeln.

Und dann ...
auf die "kleine Anfrage" der Linken " Situation der Heilmittelerbringung in Deutschland" bin ich echt gespannt. Link

Grüße von

Maria2

7. Dezember 2011 18:50 # 5
Registriert seit: 02.06.2005
Beiträge: 3212

Hallo liebe KollegInnen,

ja den Sozialversicherungen und den Standesvertretern gerät manchmal aus dem Blick, wozu ihre Institutionen eigentlich da sind.

Hier ein link: Link

Das mit den "Einsparungen bei Arzneimitteln" hört sich im ersten Moment vernünftig an, aber beim näheren Hinsehen ergibt sich ein ganz anderes Bild.
Hier ein Beispiel: Link

Zwei Buchempfehlungen dazu:
Link

Link


Und noch zwei links zum Thema:

Link

Link

Und: ein Schelm, wer glaubt, es ginge den Protagonisten um die "Gesundheit" der Menschen.

Für seine Gesundheit muß jeder selbst sorgen.

Apropos: in Zukunft wird der Leumund und die "Authentizität" sprich Echtheit der Leistungserbringer immer wichtiger werden.

Da haben wir einen Vorteil: wir haben die Möglichkeit wirksam zu behandeln und überprüfbare Ergebnisse zu erzielen. Dazu müssen wir uns aber auch von einigen liebgewonnenen Therapiemythen verabschieden, wie zum Beispiel dem, dass Funktionen sich durch bestimmte Übungen verbessern und die Patienten damit automatisch kompetenter werden.

Dieser Mythos dient vor allem uns Therapeuten selbst. Weil wir uns so einreden können, unsere Bequemlichkeit, was die Konzeption von Behandlungen angeht, sei deren Wirksamkeit geschuldet.

Das ist von außen betrachtet, genauso glaubwürdig wie die Versprechungen der Pharmaindustrie, dass ihre Produkte "gesünder" machten oder den Beteuerungen der Krankenkassen die hohen Ausgaben für Verwaltung seien "notwendig". Das Gegenteil ist oft der Fall.

Und unterschätzt nicht, was konstruktiv-kritische gut belegte Beiträge in Foren in Zeiten des Internets für ein Unternehmen bzw. übergriffig agierende und korrupte Institutionen ausmachen.

Sie sind das, was von denen am meisten gefürchtet wird. Neben gesund lebenden und auf ihre Gesundheit achtenden Menschen

Grüße von





Oetken1
12. Januar 2012 19:25 # 6
Registriert seit: 06.12.2006
Beiträge: 3149

Zur kleinen Anfrage Der Linken: s. o.

Antwort der Parlamentrische Staatssekretärin U. Flach:
Link

Und noch ein Artikel:
Link

Einen herzlichen Dank an den BED, für die Einsichtnahme der Informationen. Dies empfinde ich nicht als Selbstverständlichkeit.



Grüße von

Maria2

13. Januar 2012 09:22 # 7
Registriert seit: 05.04.2005
Beiträge: 946

Geändert am 13.01.2012 09:23:00
Flach.....ganz flach....

"Informationen liegen uns nicht vor und interessieren uns auch nicht! Sollen die doch selber machen.... freundlicher Gruß, die Bundesregierung."

Danke für die Links, Maria.

Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die einfach, sauber und falsch ist. (Henry L. Mencken)
14. Januar 2012 09:17 # 8
Registriert seit: 06.12.2006
Beiträge: 3149

Ja, genau so sieht es aus. Es liegen keine Daten vor, es liegen keine aktuellen Daten und wir brauchen auch keine Daten, da alles in bester Ordnung ist.

Wenn ich mir die Rückmeldungen bei "Wir werden aktiv" durchlese, dann ist die Coleur egal, denn der Tenor ist immer gleich.

Was wäre, wenn ein Arzt falsch behandelt und wir hören es jetzt ständig bei den Implantaten, bekommt der Arzt für die OP dann kein Geld oder für die Behandlung bzw. wird ihm das Geld bei nächsten Abrechnung abgezogen?

Wenn dies für den Arzt keine Kosequenz haben sollte und er für die Leistung bezahlt wird, dann würde dies gegen das Grundgesetz verstoßen, denn uns zieht man Geld ab, nur weil ein Kreuzchen oder die Leitsymptomatik fehlt, die der Arzt vergessen hat.

Wenn dies für einen Arzt keine Kosequenz habe sollte, dann könnten hier die Kassen sehr viel Geld sparen oder unsere Arbeit mit Formfehler bezahlen, denn mehr ist es ja nicht.

Grüße von

Maria2

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