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Diskussionsforum

Petition Keine Rentenversicherungspflicht für Selbständige

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22. Mai 2012 13:58 # 1
Registriert seit: 06.12.2006
Beiträge: 3149

Hier Infos über eine Petition Link
Wer mag, bitte unterzeichnen.

Grüße von

Maria2

4. Juni 2012 18:51 # 2
Registriert seit: 22.08.2005
Beiträge: 24

Komisch, das dieses Thema wieder mal aufgegriffen wird!!!
Ich hatte es damals versäumt, mich über eine Rentenversicherungspflicht für freiberufliche ET's zu informieren. Als ich es dann zufällig - hier im Forum - erfahren habe, habe ich auch eine Petition eingereicht (hätte vielleicht im Forum darauf hinweisen müssen - mein Fehler!), an zuständige Ministerien geschrieben und den DVE um Unterstützung gebeten. Leider alles vergeblich!!!
Ich bekam von mehreren Stellen zur Antwort (freiberufliche Logopäden müssen keine Rentenbeiträge abführen):
1.) das wäre historisch gewachsen (Hä???)
2.) Logopäden würden auf Weisung des Arztes arbeiten, würden eigene Diagnostik erstellen und einen individuellen Behandlungsplan erstellen.

Was ich aus diesen Schreiben interpretiert habe ist, dass weder PT's noch Ergos weisungsgebunden arbeiten würden, noch eigene Befunde und individuelle Behandlungsplanungen erstellen (wieder ein großes HÄ???).

Daraufhin habe ich mich zwei Jahre mit der Dt. Rentenversicherung "gegeigt" und zahle kräftig nach zusätzlich zu meinen monatlichen Rentenbeiträgen!!!

Vom DVE kam die lapidare Antwort: Dieses Thema wäre schon so oft behandelt worden und der Verband wolle sich da nicht mehr drum bemühen.
Vielen Dank auch!!!

Mittlerweile bin ich froh, dass ich meine Beiträge zahle, dann hab ich später wenigstens ein bischen Rente (wenns die dann noch gibt!!!).



4. Juni 2012 19:14 # 3
Registriert seit: 05.10.2011
Bundesland: Hamburg
Beiträge: 749

Ich hatte kürzlich eine private Rentenberatung, die ich sehr kompetent fand.
Ihre Aussage war in etwa folgende:
"Ich befürworte die RV-Pflicht. Denn dann werden die Rentenschlupflöcher gestopft, die der Staat auf Kosten der Selbstständigen geöffnet hat. Die Leistungspreise müssen sich entsprechend erhöhen. So wie bisher wird ja letztendlich auf Kosten der Selbstständigen gespart"

Ich fand den Gedanken gar nicht mal so abwegig, denn schließlich geht eine Unterabsicherung (die ja auch durch geringe Einnahmen entsteht) zu Lasten der HM-Erbringer.... Nun, was tun? Meinungen dazu?


Thera-Pi.org - Abrechnung muss nichts kosten!

11.5 - 13.5.2012 in Kassel, wir waren da!
5. Juni 2012 08:24 # 4
Registriert seit: 05.04.2005
Beiträge: 946

Ich - persönlich - stimme der Position Ihrer Rentenberatung zu.

Ich liebe Probleme. Sie sind das einzige, was man nicht ernst nehmen muss. (Oskar Wilde)
5. Juni 2012 12:48 # 5
Registriert seit: 19.07.2008
Beiträge: 840

Hi-

nach einer Pause von 1,5 Jahren wegen Krankheit musste ich noch mal die Statusfestellung durchführen.

Schwarz auf weiß habe ich hier stehen, dass ich aufgrund der selbständigen Tätigkeit blablabla......keine Sozialversicherungsabgaben leisten muss. So zahle ich seit dem nicht mehr in der Rentenversicherung ein!!!

Das Geld lege ich monatlich zurück - meist auf das Tagesgeldkonto.

LG matti

Status vom April 2012

5. Juni 2012 16:20 # 6
Registriert seit: 05.10.2011
Bundesland: Hamburg
Beiträge: 749

Tagesgeldkonto ist Teil einer guten Lösung, jedoch ist das Geld in keinster Weise "geschützt" und auch der EU-Anteil der Rente wächst nicht.

Wer also nicht mit Hartz IV-Bezug, Insolvenz oder Erwerbsunfähigkeit rechnet, der ist mit Tagesgeldkonten zinsmäßig gut bedient.

P.S.: Ich bin zu meiner Beratung gekommen, weil ich der Empfehlung meines Versicherungsmaklers zur RÜRUP nicht ganz traute (gebranntes Kind scheut das Feuer...)
Daraufhin bin ich zur Verbraucherzentrale Hamburg zur kostenpflichtigen Beratung gegangen.
Dort hatte ich das Gefühl mir würden die Augen geöffnet und seit dem habe ich für mich entschieden:

1.) Beiträge zur staatlichen Rente weiterzahlen
2.) meine einmal abgeschlossene Kapitallebensversicherung (vor 2005) bei vorhandem Geld weiter bedienen
3.) Festgeld oder Tagesgeldkonten zeitweise zum Vermögensaufbau nutzen... als Bonbon!

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11.5 - 13.5.2012 in Kassel, wir waren da!
6. Juni 2012 10:00 # 7
Registriert seit: 30.10.2003
Bundesland: Saarland
Beiträge: 1172

Hey Matti,
Da ich schon jahrzehnte in die "BfA" einzahle, dachte ich auch, das ich doch aus der Renten Bund Geschichte rauskomme .
Meine Steuerfrau hat umfangreich nochmals recherchiert, ich muß drinnen bleiben... u.A.eben weil Ergotherapeuten überwiegend auf ärztliche Anordnung arbeiten. Nach meiner Auffassung bl......Passus!!
Wollte nämlich mein Geld in eine weitere zusätzliche Privatrente einzahlen. Ist leider nix...
Wie bist Du denn als Ergo da rausgekommen? Ich bin freie MA. seit 2003 und Ergo seit 10/1988.

Wenn Du möchstest, kannst Du mir gerne eine PM schreiben
Thx Masterli


Mieux vaut prévenir que guérir
(frz. Sprichwort)

Beste Grüße Masterli RCZ
6. Juni 2012 12:19 # 8
Registriert seit: 19.07.2008
Beiträge: 840

Hi-

ich bin ja aufgrund Erkrankung ca. 1Jahr 3 Monate nicht als FM tätig gewesen.
Nun habe ich im Januar 2012 wieder angefangen und die Statusfestellung durchführen lassen.

Es war der "normale Antrag " und im Verlauf wurden wir 19 gezielte fragen gestellt.
Hier war u.a. auch die Frage, ob ich "nur" auf Anordnung von Ärzten arbeite. Das konnte ich u.a. verneinen, da ich auch private Angebote im Programm habe

ich habe den Bescheid vor mir liegen!

Sehr geehrter Herr...

die Prüfung hat ergeben, dass sie "nicht" im Rahmen eines abhängigen Beschäftigungsverhältnis tätig sind.Daher besteht in dieser Tätigkeit keine Versicherungspflicht in der Kranken- Pflege und Rentenversichrung.

Entscheidend für die versichrungsrechtilche Beurteilung ist das " Gesamtbild " der Tätigkeit.........

LG Matti

6. Juni 2012 14:10 # 9
Alessa
Alessa
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 88

Hallo & guten Tag!

Vielleicht darf ich auch eine andere Sicht auf die Dinge anregen?
Folgende Informationen sind dieser Quelle entnommen:
http://www.saarbruecker-homepage.de/einfach-easy/item/178-deutscher-staatsbankrott-besiegelt

Die einfache Rechnung für Deutschland lautet:
Die offiziellen Staatsschulden Deutschlands betragen heute bereits 1,966 Billionen Euro.
Auf wie viel Haushalte verteilt sich dieser Betrag?
Ziehen wir von 82 Millionen Einwohnern Kleinkinder, Rentner, Sozialhilfe-, Hartz-4-Empfänger ab, bleiben etwa 20 Millionen Haushalte, die für den Schuldenberg aufkommen müssen. Der neue Rettungsfond EFSF umfasst insgesamt 1,744 Billionen Euro. Daran sollen sich alle EURO-Staaten entsprechend ihrem Gewicht beteiligen. Die Pleite-Staaten können wir gleich abziehen. Fallen auch noch Italien, Frankreich und Belgien aus – womit im Crash zu rechnen ist – dann kommen auf die 20 Millionen deutschen Haushalte noch einmal jeweils fast 100.000 Euro Schuldenlast hinzu. Insgesamt also rund 200.000 Euro Schulden/Steuerzahler-Haushalt.
Dafür müssen Zinsen geleistet werden. Bei nur leicht steigenden Zinsen von ca. 4,5 Prozent wachsen diese Schulden jährlich um 9.000 Euro.
Wohlgemerkt, in dieser Rechnung sind nicht die staatlichen Verbindlichkeiten für Renten, Pensionen und Sozialkosten der kommenden Jahre enthalten. Werden diese nicht restlos gestrichen, erhöht sich der gesamte Schuldenberg jährlich um mehr als 50 % des Bundeshaushalts.
Merkel verkündet vor ihrem Urlaub: "Den Deutschen geht es so gut wie nie!" Na, dann weiter fröhliches Schuldenleben!
Sie fühlen sich sicher, weil Ihr Sparguthaben auf der Bank fest angelegt ist?
Seien Sie auf der Hut. Jim Rogers warnt: "Die Welt braucht keine Banker, die Welt braucht gute Bauern".
Oder Fertigkeiten, die rechtzeitig geübt werden.
Grüße von
Alessa
6. Juni 2012 22:21 # 10
Registriert seit: 30.10.2003
Bundesland: Saarland
Beiträge: 1172

Hello Matti 63
Ah so nun weiß ich wieder mehr.
Ich bin von den Rezepten der Arzte anhängig. Also muß ich in dem Rentenverein bleiben. mdr!
Ich danke Dir herzlich für die kompetente Antwort

l.G. Masterli
(was nicht ist kann noch werden)

Mieux vaut prévenir que guérir
(frz. Sprichwort)

Beste Grüße Masterli RCZ
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