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Diskussionsforum

Verteilung der Arbeitszeit

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28. August 2014 18:24 # 1
Registriert seit: 01.04.2014
Beiträge: 599

Hallo,

wie klärt Ihr als Praxisinhaber bzw. Leitung die Verteilung zwischen Therapien und sonstigen Arbeiten als Arbeitszeit? Sagt Ihr z.B. pro Tag werden 30 min.für Vor-, Nachbereitung, Dokumentation und Therapiebericht berechnet, oder wie rechnet Ihr das in die Arbeitszeit ein. Über Richtgrößen freue ich mich. Ich habe mich an einer 40-Stunden-Woche orientiert.
28. August 2014 18:56 # 2
Registriert seit: 14.01.2011
Beiträge: 975

Ich denke es hängt davon ab, ob es bei euch üblich ist in der Therapiezeit zu dokumentieren, Termine zu vergeben, Telefonate mit Ärzten oder Erziehern zu führen, ob Ihr einen 45 o. 60 Minutenrhythmus habt usw. etwas genaure Angaben über euren Ablauf wäre hilfreich.
"Fast alles, was wir gelernt haben, wissen wir nicht. Aber wir können es". (Spitzer)
28. August 2014 19:14 # 3
Registriert seit: 18.10.2012
Beiträge: 1492

Ich hab zwar jeune Angestellte, aber ich schildere dir mal meinen Ablauf in meiner Praxis. Ich beginne Um 8:30 mit der Arbeit in dieser Zeit schreibe ich Berichte une bereite meine reste Thérapie vor. Um 9:00 Uhr kommt der erste Pat.Die Pat werden Bei einer 45 min Behandlung im 1h Takt bestellt. In den 15 mi die dazwischen sind, wird die Doku gemacht und vor- nachbereited und evt Telephonate geführt. Ich miss dazu sagen, dass bei uns sehr wenige Berichte angefordert werden.
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.
28. August 2014 21:32 # 4
Registriert seit: 18.10.2012
Beiträge: 1492

Geändert am 28.08.2014 21:33:00
Keine Angestellte wollt ich schreiben. Blödes Smartphon::sad::::mad::
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.
29. August 2014 14:49 # 5
Registriert seit: 01.04.2014
Beiträge: 599

Die Klienten werden im 45 min. Rythmus bestellt. Die Doku wird mit dem Klienten gemeinsam, bzw. in der Therapieeinheit gemacht. Telefonate mit Ärzten, Erziehern etc. werden überwiegend in der Therapiezeit erledigt. Die meisten Ärzte wollen Berichte haben, so dass bei einer 40-Stunden Woche 2-6 Berichte anfallen.
30. August 2014 14:46 # 6
Registriert seit: 27.11.2011
Beiträge: 226

Hallo!
Also bei uns hat man bei einer 40Std Woche 2,5 Std in der Woche Vor- und Nachbereitungszeit. Dokumentation gehört zur Therapie und findet deshalb innerhalb der Einheit statt. Berichte werden extra aufgeschrieben, je nachdem wie lange man braucht. Telefonate sind eher für AN wenig bis gar nicht der Fall. Telefonische Bestellungen, Termin Vereinbarungen etc übernehme ich als Praxisinnhaber.

Hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen
31. August 2014 10:11 # 7
Registriert seit: 04.07.2013
Beiträge: 41

ich finde eine 40 Std Woche schon zuviel. Ist das üblich in Praxen und Einrichtungen? Ich hab eine Praxis arbeite dort alleine und wenn ich Jemanden einstellen würde käme ich nicht auf die Idee, den für 40 Std ein zu stellen. Dachte die 38,5 Std wären normal.
Und wenn man Niemanden hat, der Termine macht und Telefon beantwortet dann fände ich minimum eine halbe Stunde pro Tag Dokumentaion sinnvoll.
31. August 2014 11:58 # 8
Registriert seit: 20.05.2007
Bundesland: Schleswig-Holstein
Beiträge: 722

das ist unterschiedlich geregelt. hier findest du z.b. eine übersicht für den öffentlichen dienst (§6): Link

wikipedia hält auch ein paar interessante infos bereit: Link
beachtenswert auch der abschnitt "historische entwicklung der wochenarbeitszeit in deutschland"!

wann eine beschäftigung als voll- und wann als teilzeitbeschäftigung gilt, wird durch das definiert, was im jeweiligen betrieb üblich ist: Link
die definitionen der begrifflichkeiten ergeben sich also durch den vergleich der wochenarbeitszeit der mitarbeiter.
Nicht alles, was Hand und Fuß hat, hat auch Herz und Hirn.
31. August 2014 22:34 # 9
falladar
falladar
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 1375

... kommt darauf an was du an Gehältern auszahlst. Hast du einen Stundenlohn von 5,- Euro kannst du deinen MA viel Bürozeiten und Zeiten für Vor-/Nachbereitung einräumen. Je höher das Gehalt, desto effizienter müssen zusätzliche Arbeiten organisiert werden - d.h. viele OrgaAufgaben gehören in die Therapiezeit. MA die viel Zeit drumherum benötigen und dies auch bezahlt haben möchten, können nur einen geringeren Stundenlohn für sich verlangen.

MfG falladar
10. September 2014 10:50 # 10
Registriert seit: 10.12.2009
Beiträge: 21

ich mache das so, dass meine MA pro TE 15 min dazu gut geschrieben bekommen. Die sind für Vor- und Nachbereitung, Berichte schreiben, Telefonate mit Eltern, Ärzten etc.
für Testauswertungen gibt es einmalig fürs erste Rezept eine Stunde
16. September 2014 09:16 # 11
Registriert seit: 01.04.2014
Beiträge: 599

Ich danke Euch für Eure Hinweise!
25. September 2014 14:25 # 12
Registriert seit: 26.08.2007
Beiträge: 309



Hallo pflüml,

bei meinen Mitarbeitern: 38,5 Std. Arbeitszeit,
6,5 St. Vor- und Nachbereitung inklusive (davon allerdings 1,5 Std. Teambesprechung),
zusätzlich für große außerplanmäßige Extraarbeiten Mehrarbeitsstunden aufs Arbeitszeitkonto,
Fahrzeiten prinzipiell aufs Akonto;

Wir haben zu70% mfB, da fallen viele Berichte an. Insbes. auch etwas umfangreichere BG-Berichte. Wenn man Übung hat, schafft man den in der Regel in 10 Minuten. Doku pro Th.einheit je ca. 3-5 Min, Terminvergabe jedoch innerhalb der Therapiezeit; das machen meine Damen auch selbst, weil sie es so wollen.
Ach ja, Rezepte bestellen, Ändern, Kopieren, Zuzahlungen kassieren, Termine verlegen usw. machen meine 3 Bürokräfte, dafür müssen die Ergos keine Zeit aufwenden.

Lieben Gruß

kaenguru


P.S.: Die Vor- und Nachbereitung plant sich jeder selbst, entweder jeweils nach der Behandlung oder an mehreren Stücken oder am Block. IN der Therapie wird weder dokumentiert, noch Berichte geschrieben. Allenfalls die Befundkriterien notiert.
P.P.S.: Und ja, da bleibt trotzdem für mich was übrig.
Im Alter möchte ich nicht jung aussehen, sondern glücklich.
9. Oktober 2014 16:00 # 13
Registriert seit: 14.08.2006
Beiträge: 129

Meine Mitarbeiterinnen beschäftigt diese Thema momentan auch. Ich finde falladars Argument sehr einleuchtend:
kommt darauf an was du an Gehältern auszahlst. Hast du einen Stundenlohn von 5,- Euro kannst du deinen MA viel Bürozeiten und Zeiten für Vor-/Nachbereitung einräumen. Je höher das Gehalt, desto effizienter müssen zusätzliche Arbeiten organisiert werden - d.h. viele OrgaAufgaben gehören in die Therapiezeit. MA die viel Zeit drumherum benötigen und dies auch bezahlt haben möchten, können nur einen geringeren Stundenlohn für sich verlangen.

da es auch für mich nur in Zusammenhang mit der Bezahlung der Therapeuten zu betrachten ist.

Welche Administrationszeit haltet ihr bei einer Vollzeitstelle (38,5 Stunden) mit einer Bezahlung von 2500,00 Brutto für angemessen? Dokumentiert wird in der Therapiezeit. Termine vereinbaren die Therapeuten selber. Befundberichte zählen nicht zur Administrationszeit sondern werden extra berechnet.

Lieben Dank für Eure Antworten!

10. Oktober 2014 09:24 # 14
Registriert seit: 01.04.2014
Beiträge: 599

Hallo,

@danielar: Bei uns ist das Gehalt entsprechend.

Wir testen jetzt mal 2 Stunden/Woche für Vor- und Nachbereitung. 10-15 min./Bericht halte ich im Normalfall auch für machbar.

Danke Euch für Eure Anregungen!
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