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Diskussionsforum

Praxisinhaberwechsel

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1. Juni 2015 20:59 # 1
Registriert seit: 01.12.2009
Beiträge: 20

Hallo liebe Kollegen,

ich habe eine Frage und wäre dankbar, wenn viele Antworten kommen.

Meine Frage- ist es möglich, (kein ) Ergotherapeut eine Praxis zu gründen? Als fachliche Leitung meine ausgebildete
Ehefrau( seit 11 jahren Ergothetapeutin würde ich dann einstellen

Herzlichen Dank im Voraus.
2. Juni 2015 09:25 # 2
Registriert seit: 25.05.2008
Beiträge: 943

Ja, ist so möglich
MfG
Igelchen
"Es weiß niemand besser, wo der Schuh drückt, als der, der ihn trägt."
dt. Sprichwort
2. Juni 2015 15:41 # 3
Registriert seit: 28.06.2004
Beiträge: 823

Jupp, kein Problem...
Der Inhaber kann und darf sein, was er möchte :-)
Die Leitung allerdings muss "Profi" sein..

VG
Sven W.
____________________________________________________________________
Was bringt es mir einen Schritt voraus zu sein, wenn mein Weg der Falsche ist?!
3. Juni 2015 13:45 # 4
Registriert seit: 01.12.2009
Beiträge: 20

Vielen lieben Dank an euch beide.
5. Juli 2015 11:27 # 5
Registriert seit: 06.03.2015
Bundesland: Berlin
Beiträge: 9

Guten Tag liebe Kolleg_Innen!

Ich habe ebenfalls eine wahrscheinlich ganz unkomplizierte Frage zum Thema Praxisinhaberwechsel.
In letzter Zeit lese ich hier in diesem Forum immer wieder, dass Inhaber wechsel möchten bzw. sogar ihre eigene Praxis zum Verkauf anbieten. Dies hat warhscheinlich, neben der Tatsache in die Rente gehen zu wollen, unterschiedliche Gründe. Aber dennoch frage ich mich, ob dies auch mit den Grenzen zusammenhängt welche uns der Gesetzgeber bzw. die Krankenkassen vorlegen?
Ist es als Praxisinhaber schon so weit, dass man so negativ beeinflusst wird durch die komplizierten bürokratischen Regelungen, sodass ein Praxisverkauf zum Teil unausweichlich ist?
Ich finde es schon bemerkenswert, mit welchen bürokratischen Angelegenheiten und den dazugehörigen Ärgernissen sich PI´s herumschlagen müssen um alles in Sicherheit zu wägen und stelle mir daher des öfteren diese Frage.

Vielen Dank für die eure Antworten schonmal im voraus!

Liebe Grüße
5. Juli 2015 22:41 # 6
Registriert seit: 10.02.2005
Bundesland: Niedersachsen
Beiträge: 723

Hi ErgoLissi,

ich bin auch kein Freund von Bürokratie, aber bemerkenswerte "komplizierte bürokratischen Regelungen" haben mich bisher nicht vom Praktizieren abgehalten. Manchmal nervts, aber so schlimm ist es nun auch wieder nicht. Oder haben da andere Kolleginnen und Kollegen bemerkenwertere Erfahrungen gemacht?

Karsten
R46.2 – und Spaß dabei!
6. Juli 2015 08:59 # 7
Registriert seit: 06.03.2015
Bundesland: Berlin
Beiträge: 9

Hallo Karten,

ok, das Wort bemerkenswert ist vielleicht falsch gewählt. Allgemeine meine ich das ich es persönlich berkenswert finde wie belastbar einige PI´s sind mit dem ganzen bürokatischen Wust der zu erledigen ist.

Allgemein nehme ich schon wahr, dass viele PI´s die ich kenne schimpfen über die viele Arbeit und den hohen Aufwand der betrieben werden muss um die jeweilige Vergütung der KK zu bekommen.

Lieben Gruß
6. Juli 2015 09:23 # 8
falladar
falladar
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 1375

an ErgoLissi

... ich seh da aktuell keine Veränderungen zu den letzten Jahren - weder in den "bürokratischen Regelungen", noch dass mehr Praxen zum Verkauf stehen. Es hat sich vielleicht (gefühlt) geringfügig etwas verändert, seitdem die Zulassungsvorraussetzungen gelockert wurden. Man benötigte ja nun keine Berufserfahrung mehr um eine eigene Praxis zu eröffnen. In den Jahren mit einem "Therapeutenüberschuß" haben sich auch einige Berufsanfänger mit der Selbständigkeit versucht (nachdem sie keine Anstellung gefunden hatten) und sind schnell an ihre Grenzen gekommen. Die Praxen stehen dann aber auch nicht zum Verkauf - sondern nur das Inventar.

Wenn die Bürokratie dermaßen ausufern würde, das "Gesetzes- und KK-Korsett" immer enger würde und v.a. dies die Hauptgründe sein sollen, seine Praxis zu veräußern, dann findet sich für diese Praxen bestimmt auch kein Käufer, da dieser Käufer doch die gleichen Rahmenbedingungen erfüllen muß und somit quasi von Anfang an auch zum Scheitern verurteilt wäre. Es kann also diese Erklärung, v.a. als Verallgemeinerung, auch nicht stimmen.

Wer sich selbständig machen möchte oder sein Unternehmen vergrößern will, kennt die aktuellen Vorgaben und Rahmenbedingungen und weiß, dass sich diese in der Zukunft auch immer wieder verändern werden. Dies gilt für alle Unternehmer und Unternehmen gleichermaßen. Wer sich nicht verändern will und sich nicht immer wieder anpassen kann, der sollte sich nicht Selbständig machen. Er wird definitiv scheitern.

Eine Sicherheit gibt es als Unternehmer nicht. Dies gilt über alle Branchen hinweg. Wer sich als Unternehmer in Sicherheit wähnt, schläft gerade oder hat sein Unternehmen soebend veräußert und das Geld schon in der Tasche.

MfG falladar
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