Anzeigen:
Sie sind hier: Forum >> Praxisinhaber >> TI - Wie weit seit ihr?

Diskussionsforum

TI - Wie weit seit ihr?

Optionen:
 1 2 3 4  
7. Oktober 2025 13:31 # 16
Registriert seit: 10.02.2005
Bundesland: Niedersachsen
Beiträge: 713

Hat eigentlich irgendjemand schon eine Vorstellung, wie Patient*innen die Verordnung jeweils quittieren werden?
Zeitnahe Unterschrift am Behandlungstag ist nachvollziehbar, jedoch wie soll es auf elektronischem Wege gelingen, Unterschriften zu erhalten bei Hausbesuchen und bei minderjährigen Kindern, die nicht von en Eltern begleitet werden?
R46.2 – und Spaß dabei!
7. Oktober 2025 13:36 # 17
Registriert seit: 10.02.2005
Bundesland: Niedersachsen
Beiträge: 713

Zitat / Micha hat geschrieben:
Was ist denn eine ,Bund-ID' ?
Und nicht besser warten, weil der eAusweis für Therapeuten gilt wohl nur 5 Jahre, dann sind ernerut ca. € 500,- dafür fällig, wenn ich richtig verstanden habe ?


Bund-ID ist ein Konto mit der Möglichkeit, mit der Online-Persomnalausweisfunktion z.B. bei Behörden zu identifizieren.

Die 500 Euro Gebühr für den E-Ausweis werden doch von den KV erstattet, oder?
R46.2 – und Spaß dabei!
7. Oktober 2025 15:12 # 18
Registriert seit: 30.07.2001
Bundesland: Baden-Württemberg
Beiträge: 173

Geändert am 07.10.2025 15:13:00
Zitat / KW hat geschrieben:
Hat eigentlich irgendjemand schon eine Vorstellung, wie Patient*innen die Verordnung jeweils quittieren werden?

Könnte mir eine Art Pad analog den DHL-Zustellern vorstellen, auf dem mit dem Finger auf dem Bildschirm direkt "unterschrieben", also quittiert wird...
3~°
7. Oktober 2025 15:15 # 19
Registriert seit: 30.07.2001
Bundesland: Baden-Württemberg
Beiträge: 173

Zitat / KW hat geschrieben:



Die 500 Euro Gebühr für den E-Ausweis werden doch von den KV erstattet, oder?

Ist mir nicht bekannt...
3~°
13. Oktober 2025 06:55 # 20
Registriert seit: 12.01.2003
Beiträge: 592

Nachdem jetzt alles verschoben wurde, haben wir ja Zeit. War ja fast zu erwarten.::laugh::
flying19
13. Oktober 2025 13:42 # 21
Registriert seit: 30.07.2001
Bundesland: Baden-Württemberg
Beiträge: 173

Geändert am 13.10.2025 17:46:00
... wia hoißt's: "uffgschoba isch aba ned uffghoba !`" ::rolleyes::

3~°
14. März 2026 19:32 # 22
Registriert seit: 19.02.2007
Beiträge: 21

Zitat / Micha hat geschrieben:
Zitat / KW hat geschrieben:
Hat eigentlich irgendjemand schon eine Vorstellung, wie Patient*innen die Verordnung jeweils quittieren werden?

Könnte mir eine Art Pad analog den DHL-Zustellern vorstellen, auf dem mit dem Finger auf dem Bildschirm direkt "unterschrieben", also quittiert wird...



wie furchtbar.... mir gehts da wie dir, ich möchte das alles nicht.....
Und es klappt auch nicht wie bei Krankenscheinen, die nicht übermittelt werden, REzepte für die Apotheke und Verordnungen, die quasi vergessen werden, weil man sie nicht sieht....
Was sollen alte Menschen sagen?
Schlimm.
Ich weiss von einigen Praxisinhabern, dass sie darauf keine Lust haben und die Praxis schließen wollen. ::sad::
16. März 2026 14:50 # 23
Registriert seit: 30.07.2001
Bundesland: Baden-Württemberg
Beiträge: 173

Geändert am 17.03.2026 11:37:00
Es scheint den Verantwortlichen Banane zu sein, wenn's dann halt einige Praxen weniger geben wird.

Kann gut sein, dass wir auch schließen, denn nur mit den PP & BG läßt sich's ned überleben.
Nach dann 30 Jahren im Beruf…
3~°
17. März 2026 21:14 # 24
Registriert seit: 21.06.2009
Beiträge: 42

Bei den Hausbesuchen bekommt jeder ein kleine Gerät nicht viel größer als ein Taschenrechner. Das aktiviert der Praxisinhaber 1 x am Anfang mit seinem eHBA, dann quittiert der Patient jedes Mal, in dem er seine Krankenversichertenkarte in das Gerät steckt. Die Behandlungen werden dann in der Praxis mit einem USB-Kabel an den Praxiscomputer übertragen und dieser überträgt es wiederum an den Controller vom Abrechnungszentrum.
Vorteil: es können einfach mehrere Mitarbeiter, jeder mit seinem eigenen Gerät mal zum gleichen Patienten im Hausbesuch gehen. Ein Wechsel des Gerätes vom einen zum anderen Mitarbeiter ist nicht erforderlich. Ich empfehle, es zumindest alle 2 Wochen zu übertragen.
___
www.ergo-haenle.de
18. März 2026 08:30 # 25
Registriert seit: 30.09.2021
Beiträge: 463

Zitat / Habakuck hat geschrieben:
Bei den Hausbesuchen bekommt jeder ein kleine Gerät nicht viel größer als ein Taschenrechner. Das aktiviert der Praxisinhaber 1 x am Anfang mit seinem eHBA, dann quittiert der Patient jedes Mal, in dem er seine Krankenversichertenkarte in das Gerät steckt. Die Behandlungen werden dann in der Praxis mit einem USB-Kabel an den Praxiscomputer übertragen und dieser überträgt es wiederum an den Controller vom Abrechnungszentrum.
Vorteil: es können einfach mehrere Mitarbeiter, jeder mit seinem eigenen Gerät mal zum gleichen Patienten im Hausbesuch gehen. Ein Wechsel des Gerätes vom einen zum anderen Mitarbeiter ist nicht erforderlich. Ich empfehle, es zumindest alle 2 Wochen zu übertragen.
Woher hast du denn diese Informationen? Ich habe bisher noch keine Veröffentlichungen dazu gefunden.
"Lebe im Heute als wenn es kein Morgen geben würde. Wenn es doch ein Morgen gibt, um so besser für dich."
19. März 2026 09:11 # 26
Registriert seit: 21.06.2009
Beiträge: 42

Zitat / onkel tom hat geschrieben:
Woher hast du denn diese Informationen? Ich habe bisher noch keine Veröffentlichungen dazu gefunden.

Von dem Mitarbeiter von Telekonnekt, der mir das eingerichtet hat.
Das mobile E-Health Kartenterminal "Orga 930M" umfasst maximal 250 Stammdaten, dann müssen diese ins System übertragen werden. Davon habe ich 6 Stück bestellt.
___
www.ergo-haenle.de
19. März 2026 11:50 # 27
Registriert seit: 30.07.2001
Bundesland: Baden-Württemberg
Beiträge: 173

Geändert am 19.03.2026 11:52:00
Danke.
Würde mich noch interessieren, was denn sowas dann on top pro Stk. ca. kostet...
Und was passiert. wenn die eGK beim Termin - warum auch immer - nicht vorgelegt werden kann ?
3~°
19. März 2026 12:09 # 28
Registriert seit: 21.06.2009
Beiträge: 42

Zitat / Micha hat geschrieben:
Danke.
Würde mich noch interessieren, was denn sowas dann on top pro Stk. ca. kostet...
Und was passiert. wenn die eGK beim Termin - warum auch immer - nicht vorgelegt werden kann ?

Meines Wissens nach wird alles durch die GKV erstattet, ich habe schon eine Erstattung beantragt, diese wird im nächsten Quartal ausgezahlt. Also solange man nicht irgendwelche Geräte mit Zusatz-Schnick-Schnack kauft, welche nicht erforderlich sind - keine Sorge. Die Erstattungspreise sind Pauschalen.

Und bei einer fehlenden eGK kann eine Behandlung nicht eingetragen werden, es kann auch nicht mehr nachgeholt werden. Also: keine eGK -> keine Behandlung oder Selbstzahlung - fertig.
___
www.ergo-haenle.de
20. März 2026 12:17 # 29
Registriert seit: 21.06.2009
Beiträge: 42

Ach ja, der Orga 930M für die Hausbesuche (jeder Mitarbeiter, der auf Hausbesuchen unterwegs ist, braucht einen) kostet rund 230€ pro Gerät. Im Grunde könnte man einen auch weiterreichen. Also Mitarbeiter A macht Mo. und Di. Haubesuche und Mitarbeiter B am Mi. und Do. - aber Praktikabel wäre das nicht.

Dann steht noch ein Stationäres eHealth-Terminal in der Praxis in welche die SMC-B-Karte und der eHBA eingesteckt wird. Ein Stationäres eHealth-Terminal muss über LAN mit dem Router verbunden werden und hängt an einem Controller, das geht mit einer Online-Variante, ein Controller als Gerät in der Praxis ist also nicht erforderlich. Dieses Terminal kostet rund 650€

Sobald es installiert ist hast du für deine Praxis eine KIM-Adresse und in dem Moment, wenn du die KIM-Adresse hast, ist es durch die GKV Erstattungsfähig. Für den Erstattungsantrag klickst du hier drauf...

https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/digitalisierung/telematikinfrastruktur/ti.jsp

und übermittelst denen WICHTIG die Telematik-ID deines eHBA (nicht der SMC-B, das hatte ich anfangs verwechselt). Dann gibt es das Geld wieder zurück.

Klingt kompliziert, aber man kriegt Hilfe, es ist also machbar.
___
www.ergo-haenle.de
20. März 2026 20:04 # 30
Registriert seit: 30.09.2021
Beiträge: 463

Zitat / Habakuck hat geschrieben:
Ach ja, der Orga 930M für die Hausbesuche (jeder Mitarbeiter, der auf Hausbesuchen unterwegs ist, braucht einen) kostet rund 230€ pro Gerät. Im Grunde könnte man einen auch weiterreichen. Also Mitarbeiter A macht Mo. und Di. Haubesuche und Mitarbeiter B am Mi. und Do. - aber Praktikabel wäre das nicht. ...
Also werden wohl auf Grund der zusätzlichen Kosten in Zukunft noch weniger Praxen Hausbesuche übernehmen. ::thumbup::
"Lebe im Heute als wenn es kein Morgen geben würde. Wenn es doch ein Morgen gibt, um so besser für dich."
Optionen:
 1 2 3 4  

nach oben scrollen