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Bei mir kommt es in letzter Zeit immer wieder vor, das die Patienten erschrecken über die Höhe der Zuzahlung. Wie ist es bei euch? Ich persönlich bin auch der Meinung die Zuzahlung müsste gedeckelt werden. Es ist schön, wenn die Therapeuten besser bezahlt werden, aber auf dem Rücken der Patienten? Sind die Beiträge für die gestzliche Krankenversicherung nicht schon sehr hoch? Es ist immer nur die Rede, ob beim Arztbesuch was gezahlt werden muss  aber über die Therapeuten spricht niemand. Ich verstehe den Frust von manchen Patienten  Wie ist es bei euch? Wie seht ihr es?
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Gehört dringend abgeschafft - und vor allem: warum fungieren wir als Inkassounternehmen für die KK ? Die Arztgebühr (damals € 10,-/Qtl.) ist auch schon lang Geschichte. Spätestens mit der erfolgreichen (?) "Digitalisierung" sollte damit Schluss sein.
3~°
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Zitat / Kikilein hat geschrieben:Bei mir kommt es in letzter Zeit immer wieder vor, das die Patienten erschrecken über die Höhe der Zuzahlung. Wie ist es bei euch? Ich persönlich bin auch der Meinung die Zuzahlung müsste gedeckelt werden. Es ist schön, wenn die Therapeuten besser bezahlt werden, aber auf dem Rücken der Patienten? Sind die Beiträge für die gestzliche Krankenversicherung nicht schon sehr hoch? Es ist immer nur die Rede, ob beim Arztbesuch was gezahlt werden muss  aber über die Therapeuten spricht niemand. Ich verstehe den Frust von manchen Patienten  Wie ist es bei euch? Wie seht ihr es? Die jährlichen Zuzahlungen sind doch gedeckelt auf 2% des Jahreseinkommen und bei nur 1% bei chronisch kranken Patienten.
"Lebe im Heute als wenn es kein Morgen geben würde. Wenn es doch ein Morgen gibt, um so besser für dich."
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Zitat / onkel tom hat geschrieben: Die jährlichen Zuzahlungen sind doch gedeckelt auf 2% des Jahreseinkommen und bei nur 1% bei chronisch kranken Patienten. Stimmt und das ist zumutbar. Für alle Fälle lege ich Patienten oft ein Beiblatt bei, wie man die Zuzahlungsbefreiung erreicht. Und in dem Rechnungen ist immer ein Link auf dieses Merkblatt dabei. Bei Blanko-VO erkläre ich oft zusätzlich noch auf einem Beiblatt, wieso hier in Intervallen gerechnet wird.
___ www.ergo-haenle.de
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Zitat / Habakuck hat geschrieben: Für alle Fälle lege ich Patienten oft ein Beiblatt bei, wie man die Zuzahlungsbefreiung erreicht. Und in dem Rechnungen ist immer ein Link auf dieses Merkblatt dabei. Bei Blanko-VO erkläre ich oft zusätzlich noch auf einem Beiblatt, wieso hier in Intervallen gerechnet wird.
Erhöht sich das Einkommen des Patienten, nur dann erhöht sich sein jährlicher Eigenanteil. Wenn er weiß, dass er sowieso über seinen Eigenanteil im Kalenderjahr kommt, dann kann er diesen schon zu Jahresbeginn bei seiner KK einzahlen und ist das gesamte Kalenderjahr befreit. Nachteil: Kommt der Patient mit seinen Zuzahlungen nicht auf die Höhe seines Eigenanteils, dann gibt es auch keine Rückerstattung des zu viel bezahlten Betrages. Der Patient weiß normalerweise nichts von irgendwelchen "Zeitintervallen (ZI)" sondern nur von Behandlungszeiten im 15-Minutentakt, die er auch so auf der Verordnung unterschreibt. ("sensomotorisch-perzeptive Behandlung 45") Ebenso weiß er nichts von der VDN oder 9% Kürzungen bei Überschreitungen in den roten Ampelbereich. Es hat ihn in der Therapie auch nichts anzugehen und verwirrt viele nur. Wer hat schon Lust auf Diskussionen über die VDN? "Sie machen doch nur immer das Gleiche mit mir, da benötigen wir doch keine Vorbereitungszeit, die sie mir zusätzlich berechnen und die ich bezahlen soll. Sie holen doch die Therapiematerialien erst zu Beginn der Behandlung aus dem Regal und räumen diese schon während der Behandlungszeit wieder weg." Der Patient bekommt auch keine anteilige Zuzahlung zurück wenn die Praxis eine nachträgliche 9%ige Kürzung erhält.
"Lebe im Heute als wenn es kein Morgen geben würde. Wenn es doch ein Morgen gibt, um so besser für dich."
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