Hallo Zusammen,
da ich gerade in einer Situation der Beruflichen Umstrukturierung bin und mir eines der beiden Sachen angeraten wurde, wollte ich mal nachfragen, besonders bei Leuten mit Leitungsfunktion, wie diese Dinge in der Realität aussehen. Konkret:
1.) Ich habe eine Beratung erhalten in der davon die Rede ist für die nächsten 2 Jahre eine teilweise Erwerbsminderung zu beantragen und nur 3-6h pro Tag zu arbeiten. Die würde für den ArbeitGEBER auch Steuerliche Vorteile bringen, da wohl ein Teil der normalerweise vom Arbeitgeber gezahlten Abgaben dann statt dessen von der Rentenversicherung gezahlt werden würden. Nun die Frage :
a. Wer arbeitet hier als Personaler oder hat Erfahrung mit dem Thema und weis davon das es diese Vorteile für den Arbeitgeber überhaupt gibt, und
b. Wer würde bei der Frage ob eine Person eingestellt wird diese Tatsache mit in die Entscheidung aufnehmen, und wenn ja in wiefern und mit welcher Gewichtung.
2.) Die Alternative wäre womöglich eine Zusatzqualifikation zum Fachwirt für Sozialmanagement zu machen und damit dann an Arbeitgeber heranzutreten. Dazu wiederum die Fragen
a. Hat hier jemand diese Zusatzqualifikation und wird diese bei einer Einstellung als Ergotherapeut überhaupt beachtet, und wenn ja wozu führt das in der Praxis? (Theoretisch so wurde mir gesagt ist dies für Leitungspositionen oft gewünscht/notwendig?!)
b. Sind die Stellenausschreibungen als Ergotherapeut dann überhaupt noch die Richtigen, oder sollte man sich dann eher auf Ausschreibungen speziell zum Fachwirt für Sozialmanagement bewerben?
c. Angenommen man hat eine solche Stelle wo beides gewünscht ist (weil man zum Beispiel in Abteilungsleiter Funktion kommt), wieviel Patientenkontakt hat man dann denn überhaupt noch (speziell in Kliniken)?
Mir hat der direkte Patientenkontakt immer viel Freude bereitet, deshalb würde ich ungern ganz darauf verzichten wollen, aber ich Strukturiere und Plane auch ganz gerne Abläufe, und habe schlechte Erfahrung mit Klinik-/Abteilungsleitern so das ich das gerne besser machen möchte, so das sich "mein Team" dann auch wohlfühlt. Ausserdem interessiere ich mich auch für die Berufspolitischen Belange der Ergotherapie. Deshalb klingt eine Leitungsposition durchaus auch interesannt.
Auch Input von Leuten in ähnlicher Situation und Erfahrungen damit nehme sehr dankend an. :)
Ich sag jetzt schon mal Dankeschön für jeglichen Input, vielleicht hilft er mir dabei die richtige Entscheidung zu finden.