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Diskussionsforum

DVE oder BED?

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25. September 2010 14:00 # 1
Registriert seit: 25.09.2010
Beiträge: 2

Hallo, ich würde gerne mal wissen ob man als Praxisinhaber eher im DVE sein sollte, da der Verein ja mit den Krankenkassen verhandelt oder ob der BED den gleichen Stellenwert hat? Erkennen die Krankenkassen die Mitgliedschaft beim BED genauso an wie beim DVE?

Ich finde das recht verwirrend...wäre schön, wenn mir das jemand beantworten könnte.


wolke3
25. September 2010 17:36 # 2
Registriert seit: 10.09.2002
Beiträge: 406

Beide Vereine sind anerkannt.

Beide Vereine verhandeln mit Krankenkassen.

Beide Vereine arbeiten mir nicht transparent genug, liegt möglicherweise auch daran, dass ich aus beiden Vereinen ausgetreten bin und somit noch weniger Einsicht in die Vereinsarbeit habe als vorher.

Ansonsten mal das Forum durchstöbern - da gibts jede Menge Antworten auf bereits gestellte Fragen zu diesem Thema
BV

25. September 2010 18:13 # 3
Registriert seit: 25.05.2008
Beiträge: 943

Hallo wolke,
schau mal hier: Link
MfG
Igelchen

"Es weiß niemand besser, wo der Schuh drückt, als der, der ihn trägt."
dt. Sprichwort
26. September 2010 10:57 # 4
Registriert seit: 25.09.2010
Beiträge: 2

Hallo,
Vielen Dank für die Antwort! Ich vertsehe nur nicht so ganz wie 2 Verbände, die uns vertreten, verschiedene Preise aushandeln können?? Welcher Preis gilt dann für wen????Oder habe ich da was falsch verstanden?
Und was ist, wenn man in gar keinem Verband ist.....ist das nachteilig als Praxisinhaber? Hat da jemand Erfahrung?


lg
wolke3



26. September 2010 16:44 # 5
chipchap
chipchap
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 1333

Jede/r Ergotherapeut/in sollte eigentlich im Berufsverband sein, weil dies unsere einzige
Interessenvertretung gegenüber (u.a.) den staatlichen Ministerien, den Krankenkassen und ärztlichen
Vereinigungen ist !
Die Verträge, die der DVE mit allen GKVen seit ca. 30 Jahren regelmäßig abschließt,
gelten für alle niedergelassenen ETs bundesweit, egal ob Mitglied oder nicht.
Meines Wissens hat der BED bisher mit einer einzigen GKV einen Vertrag abgeschlossen,
der nur für BED-Mitglieder gültig ist.
LG, chipchap

26. September 2010 17:31 # 6
saloia
saloia
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 3622

@wolke: die mitgliedschaft in einem der berufsverbände ist keine pflicht

hallo, chipchap-
ich schätze deine beiträge sehr, würde mir aber manchmal wünschen, das du deine enge zusammenarbeit _mit_ (wenn nicht sogar funktion _im_) dve dabei offen machst....

zu der frage, ob überhaupt EINER der beiden berufsverbände unsere interessen tatsächlich vertritt, mag ich mich nicht mehr äußern..


gruß - saloia
-------------------------------------

>>>> Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben. <<<<< (g.b.shaw)



26. September 2010 18:01 # 7
chipchap
chipchap
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 1333

@saloia
Hallo,
in einem meiner Beiträge hatte ich schon mal geschrieben, daß ich seit 15 Jahren
aktiv im DVE mitarbeite. Ich möchte auch nicht damit hinter dem Berg halten.
Aber ich finde es andererseits deplaziert, es in jedem meiner Beiträge zu erwähnen...

Ich bin Überzeugungstäter und durch die aktive Mitarbeit in der Lage,
mir "von innen" ein Urteil zu erlauben. Zumindest über den DVE.

LG, chipchap

27. September 2010 08:54 # 8
Registriert seit: 05.04.2005
Beiträge: 946

Geändert am 27.09.2010 08:56:00
Ganz ungeachtet von der aktiven Mitarbeit von chipchap beim DVE, ist das hier der alles entscheidende Satz:

Zitat:
Jede/r Ergotherapeut/in sollte eigentlich im Berufsverband sein, weil dies unsere einzige
Interessenvertretung gegenüber (u.a.) den staatlichen Ministerien, den Krankenkassen und ärztlichen
Vereinigungen ist !


Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer dass man das Wort "eigentlich" gerne auch streichen kann.

die Sprache ist eine Waffe, haltet sie scharf! (K. Tucholsky)
28. September 2010 14:25 # 9
saloia
saloia
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 3622

ohne diese debatte unnötig ausdehnen zu wollen, noch ein einwand:

das, @gross, mag der entscheidende satz sein, aber er geht in eine eindeutige empfehlung für den dve über..
und deshalb würde ich es schön-er finden, wenn (in solchen fällen!) klar würde, das diese meinung nicht von einem "neutralen" user kommt, sondern von jemandem, der seit langem sehr aktiv in dem empfohlenen verband mitarbeitet..
meine sicht, nunmal....







gruß - saloia
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28. September 2010 15:36 # 10
Registriert seit: 05.04.2005
Beiträge: 946

Nach Jahren der Verbandsunmitgliedschaft, jedoch interessiert beobachtend und manchmal auch als aktiver Giftmischer....

....trete ich zum 1. Oktober als Fördermitglied in den DVE ein. Dies sei meinem berufspolitischen Anspruch geschuldet und hiermit öffentlich bekannt gemacht. (Als Förderdmitglied im übrigen weder aktiv noch passiv wahlberechtigt.)

Ich werde diese Tatsache, genauso wie chipchap, weder verbergen noch hervorheben - versprochen. Wer regelmäßig mitliest, weiß ohnehin schon länger, was ich vom BED und/oder Verbandslosigkeit halte.

die Sprache ist eine Waffe, haltet sie scharf! (K. Tucholsky)
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