Registriert seit: 27.02.2007
Beiträge: 250
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Was haltet ihr von einem Wechsel in eine private Krankenversicherung bei Selbständigkeit? Wie seit ihr versichert und weshalb habt ihr diesen Weg (Privat oder GKV) gewählt? Falls ihr privat seit, welche Kassen könntet ihr empfehlen und weshalb? Ich freue mich über eure Beiträge, bin im Moment am Zweifeln was ich tun soll...
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saloia
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 3621
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Geändert am 30.10.2011 10:56:00
gar nix.... nicht für menschen mit kindern, nicht für ältere menschen, nicht für wirklich kranke menschen.. da werden die beiträge höher und höher....und es gibt keine gnade... hab jetzt grad den fall eines parkinson patienten- manager, als hochverdiener selbstverständlich privatversichert- der seit monaten wg. AU und lohnkürzung die beiträge nicht mehr zahlen kann.. nach rücksprache mit sozialverband keine chance, aus der PKV rauszukommen,weil über 55...und die rückständigen beiträge summieren sich immer mehr... es bleibt spannend.. ein selbständiger handwerksmeister, der bei seiner PKV nach ca. 40 jahren einen basistarif für die minimal-leistungen abschließen musste, damit er überhaupt irgendwas erstattet bekommt...mehr kann er sich nach der berentung nicht mehr leisten... kurz: vergiss es.... hört sich toll an, ist aber ein fass ohne boden... edit:update gruß - saloia ------------------------------------- >>Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben. << (g.b.shaw)
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Registriert seit: 22.06.2009
Beiträge: 130
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Hallo, größter Vorteil der GKV (man kann sich als Selbständiger da "freiwillig" versichern zu einem etwas ermäßigten %-Satz, wenn man auf Krankengeld nach sechs Wochen Krankheit verzichtet) ist sicher der, dass der Beitrag sich nach dem Einkommen richtet und das ändert sich bei Selbständigen schon mal von Jahr zu Jahr. Wenn man mal weniger Einkommen hat, weil z.B. eine größere Investition nötig wurde, wird auch der Beitrag nach unten korrigiert. Ein weiterer großer Vorteil ist die schon nebenbei erwähnte Familienversicherung (Kinder sind mitversichert). Schließlich ist der monatliche Höchstbeitrag auch nach oben gedeckelt. Das heißt, solltest du 15000 Euro im Monat verdienen (ich weiss, eine eher unrealistische Zahl), zahlst du nicht mehr, als wenn du 7000 Euro im Monat verdienst. Schließlich ist die GKV und die politisch festgelegten Beiträge berechenbarer, auch wenn uns solche politischen Entscheidungen auch schon mal ärgern. Private Versicherungen legen ihre Beiträge nach Risikofaktoren fest und die sind oft undurchschaubar für den Versicherten und vor allen Dingen kaum kalkulierbar für spätere Lebensjahrzehnte. Ich bin übrigens freiwillig versichert bei einer GKV allein schon aus Altersgründen. Keine Kinder und (soweit ich weiss) seit 12 Jahren nicht krank gewesen. Das wiederum liegt aber nicht an meiner Krankenkasse, sondern neben dem Glück auch an meiner Eigenfürsorge. Ich wünsche dir eine gute Hand bei deiner Entscheidung. Vielleicht beschreibt hier ja auch noch jemand die Vorteile einer privaten KV des Jahres 2011. Gruss
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Registriert seit: 30.10.2003
Bundesland: Saarland Beiträge: 1172
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Bonsoir und guten Abend, Hi Cora, Überleg Dir das gut und rechne durch. Vergleichsmöglichkeiten gibts im Netz genügend. Das ist nur rentabel, wenn Du alleine versichert bist. Ich habe bei meiner PKV bei Vertragsabschluß darauf geachtet, dass Rückstellungsbeiträge mit drinnen sind, sonst steigen wie Saloia schreibt im Alter die Beiträge horrend an. Ich habe noch mitversichert die Gehaltsabsicherung bei länger als 3 Wochen Krankeit. Eigenbeteiligung ist auch mit zu berechnen, sonst werden die Prämien auch sehr hoch, aber GKV Versicherte müssen in der Regel auch zuzahlen. Und dann genau lesen ob auch die Heilmittel, mit im Versicherungsumfang sind. es gibt Kassen wo nicht alle Heilmittel übernommen werden. Dazu gab es schon vor längerer Zeit Threads.
Beste Grüße Masterli
Mieux vaut prévenir que guérir (frz. Sprichwort)
M.G. Masterli RCZ
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Registriert seit: 27.02.2007
Beiträge: 250
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Hallo und vielen Dank schon mal für eure bisherigen Nachrichten! Ich stehe der Sache auch sehr kritisch gegenüber, habe nun vor ein paar Tagen mal mit einer Kollegin gesprochen die in der Privaten ist und gedacht ich werfe die Frage deshalb mal hier in die Runde wie eure Erfahrungen und wo eure Bedenken sind.
@Masterli: Bei welcher Privaten bist du denn und wie hoch waren deine Rückstellungsbeiträge? Darf ich noch fragen wie hoch du zu Versicherungsbeginn warst und was du monatlich gerade, bei welchem Alter bezahlst? Bist du mit den Leistungen der PKV zufrieden? Du kannst mir dies auch gerne als persönliche Nachricht schicken - würde mich freuen von dir zu hören!
Gibts noch mehr von euch die bereits mit dem Gedanken eines Wechsels gespielt haben oder ihn "gewagt" haben?
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Registriert seit: 10.04.2007
Beiträge: 408
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Ich kann dir folgenden Tipp mit auf den Weg geben:
Wende dich an einen Vermögensberater, der hat Kontakte zu den Unterschiedlichsten Privaten Versicherungen und kann dir für dich das beste raussuchen und berechnen. Es kommt nämlich nicht nur auf die Höhe der Beiträge bei der PV an, sondern um den Inhalt, sonst steht man schnell mal blöd da und die Versicherung übernimmt dies nicht...
Ich selbst bin PV!
Von wo kommst du, wenn ich fragen darf?
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Registriert seit: 27.02.2007
Beiträge: 250
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Komme ganz aus dem Süden  Bei welcher PKV bist du denn wenn ich fragen darf und wie bist du zufrieden? Würdest dus nochmals machen dorthin zu wechseln?
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Mschiew.
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 935
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und vor allem drauf achten, dass nicht nur die "ärzte" leistungen bezahlt werden zum 1.8-2,3 fachen satz sondern auch die hei- und hilfslmittel. ich erlebe es öfters, dass privat-patienten sehr selbstsicher die behandlungsverträge abschließen, da ja alles, aber auch wirklich alles bezahlt wird und hinterher sie feststellen das SPB nur mit 20 Euro vergütet wird! das ist dann wohl nich mein problem aber zumindest eines von denen. das steht nämlich nur im kleingedruckten und die berater können medizinische leistung nicht von heilmitteln unterscheiden.
gruß
Ich trage die volle Verantwortung, für das was ich schreibe!
www.schiewack.de
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Registriert seit: 05.02.2011
Beiträge: 242
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Hallo,
bei der Erwägung eines Wechsels in die PKV sollte auch bedacht werden, dass man danach fortlaufend administrativen Kram zu erledigen hat (z.B. Begleichen der Arztrechnungen - Abheften der Rechnungen aus Apotheken bzw. von Ärzten - Ausrechnen, ob eine Einreichung bei der PKV schon lohnt oder ob man noch unter dem Eigenanteil liegt - Stellen des Antrags - ggf. Herumdiskutieren mit der PKV, wenn Arztrechnungen überhöht waren und man die leider schon beglichen und damit akzeptiert hat - Prüfen, ob die PKV überwiesen hat und ob dieser Betrag stimmt). Das Zücken der Chipkarte und das Zahlen der 10 Euro Praxisgebühr pro Quartal ist wesentlich angenehmer.
Auch muss man für einen Wechsel in die PKV kerngesund und nicht schwanger sein. Bereits weit verbreitete "Gebrechen" (z.B. Allergien, leichte Kurzsichtigkeit) führen zu einem satten Risikoaufschlag, der die PKV schnell wesentlich teurer macht als die GKV...
Katze
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Registriert seit: 10.04.2007
Beiträge: 408
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Bei der Central. Das ganze würde über die Deutsche Vermögensberatung abgewickelt. Ich bin hoch zufrieden, auch mein Partner ist bei der Central versichert.
Liebe Grüße
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saloia
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 3621
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dringend als entscheidungshilfe angeraten und in ein paar tagen sicherlich online verfügbar (hier: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/kanaluebersicht/460/sendung/Frontal21)
frontal21 auf ZDF von heute, 18.10.11--- ab ca sendeminute 21:09 zu "PKV"..... wie ich finde, sehr eindeutig..
finger weg.
gruß - saloia -------------------------------------
>>Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben. << (g.b.shaw)
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Registriert seit: 30.10.2003
Bundesland: Saarland Beiträge: 1172
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@ Cora  hast Post Beste Grüße Masterli Mieux vaut prévenir que guérir (frz. Sprichwort) Beste Grüße Masterli RCZ
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Registriert seit: 27.02.2007
Beiträge: 250
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Du hast schon Rückantwort im Briefkasten @masterli
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Registriert seit: 17.07.2005
Beiträge: 692
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Hallo zusammen,
kann Saloia nur zustimmen!
bin selbst in der GKV und hab mir diese Entschgeidung zu Beginn meiner Selbständigkeit nicht leicht gemacht.
Viele Grüße von refi
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Registriert seit: 26.02.2013
Beiträge: 1
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Ein Wechsel in die PKV kann sich lohnen, muss es aber nicht. Du musst halt sehen, dass du, wenn du beispielsweise Kinder hast, diese nicht kostenlos mitversichern kannst und Arztrechnungen oft vorlegen musst, weil es, natürlich auch abhängig vom Versicherer, dauern kann, bis du das Geld wieder bekommst. Dafür übernimmt die PKV auch mehr Kosten als die GKV (egal ob du bei dieser jetzt pflichtversichert oder freiwillig gesetzlich versichert, die Leistung ist gleich) zum Beispiel wenn es um zahnärztliche Behandlung und Zahnersatz sowie alternative Heilmethoden geht. Wenn du dich gerne privat versichern möchtest, kommt es dabei auch auf dein Alter, deine aktuelle Gesundheit und eine eventuelle Krankenvorgeschichte an. Denn diese Faktoren bestimmen, in welchen Tarif du eingestuft wirst.
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