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200000€ Jahres-Umsatz über 7000€ monatlich

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29. Januar 2025 22:10 # 1
Registriert seit: 01.12.2005
Beiträge: 13

Geändert am 29.01.2025 22:11:00
Hallo liebe KollegInnen, in Welt online fand ich diese Zahlen oben, die ein 23jäjriger Praxisinhaber im Raum Köln angeblich erwirtschaftet. Bei den 7000 monatlich soll es sich um einen Reinverdienst handeln. Wie geht denn das? Diese Frage konnte zumindest ich mir nicht beantworten… deshalb meine Frage an euch: Wie kann eine Praxis wirklich soviel abwerfen? Danke für eure Ideen!
30. Januar 2025 08:16 # 2
Registriert seit: 10.02.2005
Bundesland: Niedersachsen
Beiträge: 722

Das kommt natürlich darauf an, wieviele MItarbeiterInnen er hat.
R46.2 – und Spaß dabei!
30. Januar 2025 09:05 # 3
Registriert seit: 30.09.2021
Beiträge: 491

Zitat / aliciahu hat geschrieben:
Hallo liebe KollegInnen, in Welt online fand ich diese Zahlen oben, die ein 23jäjriger Praxisinhaber im Raum Köln angeblich erwirtschaftet. Bei den 7000 monatlich soll es sich um einen Reinverdienst handeln. Wie geht denn das? Diese Frage konnte zumindest ich mir nicht beantworten… deshalb meine Frage an euch: Wie kann eine Praxis wirklich soviel abwerfen? Danke für eure Ideen!
https://ergotherapie-kilinc.de/ Link oder https://www.instagram.com/ergoibo/reels/ Link

Er zahlt auch bis zu 5000,00€ Brutto für Vollzeitkräfte.

https://www.focus.de/wissen/lohnt-sich-das-ibo-23-verraet-was-er-als-ergotherapeut-verdient_id_260442013.html?fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAAabb0ARemjpR_RZv9nl0CE4FCC0Qh87bNOv64lqO5D33pyrVx_T_rwsNA7g_aem_HZ6LS8i-s1UTL8TKsHZMrQ Link
"Lebe im Heute als wenn es kein Morgen geben würde. Wenn es doch ein Morgen gibt, um so besser für dich."
30. Januar 2025 11:42 # 4
Registriert seit: 15.03.2006
Beiträge: 111

https://www.youtube.com/watch?v=CW3b-ypzQik]

hier kannst du dir die Sendung bei YouTube ansehen. Man darf hier nicht vergessen das er auch Samstag arbeitet und länger als 8 h täglich arbeitet, dann kommt man auf solche Umsätze.

Ich möchte so nicht arbeiten. ::smile::
2. Februar 2025 18:21 # 5
Registriert seit: 30.07.2001
Bundesland: Baden-Württemberg
Beiträge: 174

Geändert am 02.02.2025 18:24:00
Nach diesem Video wird es sicher keinen Nachwuchsmangel mehr geben ::blink::
"Millionär werden als...", allein der Titel ist sowas von Panne.
Für 'nen anständigen Webauftritt hat's ihm anscheinend aber nicht gereicht.
3~°
3. Februar 2025 14:13 # 6
Registriert seit: 04.08.2002
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1268

Im Focusartikel wird ein Tagesgehalt von 700 - 800€ erwähnt. Das ist nicht sein Gehalt, hat er als Selbstständiger eh nicht, sondern der Umsatz. Das wären auch nur 10 bis 12 Patienten.
Ohne Hausbesuche schafft man das auch in 8 Stunden.
Wie schon andere schroben gehen davon noch einige Kosten, Kv, RV, private Altersvorsorge, Rücklagen bei Krankheit und anderen Vorfällen.
Das ist hart und anstrengend, aber in dem Alter schafft man sowas doch noch, wenn die Bereitschaft und die nötigen Fähigkeiten da sind.

Ich wünsche ihm alles Gute und weiterhin viel Erfolg.
Signaturen lesen ist Zeitverschwendung!
23. Mai 2025 23:36 # 7
Registriert seit: 24.08.2004
Beiträge: 75

Gestern Abend bei "Was verdient Deutschland?" wurde ein 23 Jähriger Kollege gezeigt, der 12000€ mtl. Brutto verdient.
Für mich ist klar, er redet von Erlös und nicht von Ertrag.
Die Rede war von 17 Patienten am Tag. Bei mir sin es maximal 13 mit HB, was ist denn eurer Schnitt am TAG?
Im Durchschnitt sind es überwiegend SPB....
Ideale sind wie Sterne - man kann sie zwar nicht erreichen, aber man kann sich an ihnen orientieren.
24. Mai 2025 09:03 # 8
Registriert seit: 03.01.2011
Beiträge: 412

Na also bei 17 SPB Patienten am Tag sind es dann schon 12000€ Gewinn die da raus kommen könnten. ABER selbst dien reinen Therapiezeit wären dann fast 13 Stunden täglich am Patienten und das ohne Berichte, Orga und Vorbereitung. Da ist der Burnout ja vorprogrammiert wie lang soll man das denn durchhalten. Und fraglich was es dann an Qualität hat, ernsthafte Zeit für sie Vorbereitungen von Einheiten gibt es denn ja nicht. Wird ja kaum 15 Stunden täglich in der Praxis stehen...
Finde selbst deine 13 Patienten inkl Hausbesuche schon hart. Aber vermutlich sind es dann auch eher einzelne Tage und nicht alle.

Ich hab in 6 Stunden (teilzeitstelle) in der Regel 7 SPB Patienten (ein Hausbesuch und den Rest in der Praxis) bin aber auch Angestellt. Wobei ich sagen muss, daß meine Chefin eher weniger stramm am Patienten arbeitet. Und öfters mal hier und da Lücken zwischen einzelnen Einheiten hat. Dafür hat sie natürlich auch etwas an Orga (Bürokraft allerdings vorhanden)
28. Mai 2025 17:30 # 9
Registriert seit: 26.08.2007
Beiträge: 309

Hallo in die Runde,
wenn ich schon hier lese, wie wild "Gewinn", "Ertrag", "Brutto" und "Gehalt" umeinandergeworfen werden...

Fakt ist: Wer als Praxeninhaber viele Behandlungen am Tag macht und das fünf oder sechs Tage die Woche, 5 Wo. Urlaub / krank, der verdient sich schon ein goldenes Lätzchen.

Wenn man sehr effizient und steuersparsam wirtschaftet, seine Abläufe strafft, motivierte Mitarbeiter hat, die wenig krank sind und tough Leistung bringen, kann seinen MA locker ein Bruttogehalt von 5000€ bezahlen.

Dann komme ich auch auf solche Summen.

Aber: Und jetzt kommt das große ABER: Was ist in den Zeiten, die trüb sind? In denen der junge dynamische Herr Praxisinhaber seine Hüfte operieren lassen muss oder seine Sattelgelenkarthrose behandeln lassen muss? Was ist mit Kinderziehung, Schwangerschaften usw.? Was mit den Zeiten, in denen sich kranke MA die Klinke in die Hand geben, oder durch MA-Wechsel weniger Synergieeffekte zu erzielen sind? Oder einer nach dem anderen die teure Riesenpraxis (Miete im Ärztehaus) verlässt, und fast keiner mehr auf den 250m2 da ist? Oder Einarbeitungsphasen, Fobis usw. anstehen, um die endlich gefundenen neuen Mitarbeitenden auf Kurs zu bringen? Wenn ich als PI älter werde und nicht mehr so viel arbeiten will (oder, hört, hört, nicht mehr so viel arbeiten kann?)

Dann kommt die Gesamtrechnung;

Ich bin jetzt 56, 31 Jahre selbständig, ich habe dick Schotter gemacht (unter uns gesagt, am meisten als freie Mitarbeiterin), weil ich 6 Tage die Woche gearbeitet habe und nur drei Wochen Urlaub im Jahr gemacht habe.
Dann kam die eigene Praxis, drei Kinder, alleinerziehend sein, Praxis wurde immer größer und teurer (aber nicht effizienter), dann wieder kleiner.
Ich habe alles erlebt. Ganz tolle Jahre, ganz miese Jahre; Das gilt es doch am Ende zu überblicken;

Lasst euch die Augen nicht wischen. Rechnet kühl und mit einer guten Spanne für Unvorhergesehens; Und verwechselt nicht Umsatz mit Gewinn nach Steuern; Und Gewinn nach Steuern mit dem "Gehalt" als Praxisinhaber. Denn ohne gehörige Rücklagen aus dem tollen "Gewinn" muss ich meine schlechten Zeiten bestreiten. S.o.

Ich konnte gut von meiner Praxis leben, konnte auch ohne Unterhalt des Vaters die Kinder auf eine private Schule schicken und habe in der Regel fast alle Ferienzeiten frei gehabt. Bzw. haben MÜSSEN, da die Kinderbetreuung / Kinderfrau da eben auch frei hatte.

Machbar ist alles, wenn man mit spitzer Feder rechnet und Fairness und Ehrlichkeit Raum gibt;

Lieben Gruß,

kaenguru
Im Alter möchte ich nicht jung aussehen, sondern glücklich.
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