Diskussionsforum
Psychisch kranke Kollegen in interdisziplinären Teams
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Geändert am 07.02.2026 12:40:00
Hallo zusammen, wie geht ihr damit um? Mir geht es nicht um die Probleme im Gesundheitswesen/ Gesundheitspolitik.Ich möchte den betroffenen Kollegen auch nicht ihren Berufsabschluss oder Empathie absprechen.Mir geht es auch nicht um erfolgreich therapierte und reflektierte Kollegen, sondern akut/ chronisch psychisch kranke Kollegen.Mir geht es auch nicht um arbeitsunfähigen/ erwerbsunfähigen Kollegen. Ich meine auch nicht einmalige depressive Episoden oder Burnout.Anforderungen in sozialen/ medizinischen Berufen sind ja: - hohe Verantwortung gegenüber Patienten, - psychische Stabilität, - Selbstsicherheit, - Belastbarkeit. - Psychische Abgrenzungsfähigkeit Ich und Kollegen haben in unserer Berufslaufbahn, Fernseh-Dokumentationen und in sozialen Medien schon viel gesehen. Viele kranke Kollegen „schlängeln“ sich so durch oder vertuschen ihre Probleme in der Arbeitswelt. Hier einige Beispiele: Ärzte (Klinikbetrieb), Betriebsärzte, sozialmedizinische Gutachter (bei Behörden) mit den Erkrankungen:- Medikamenten- oder Alkoholabhängigkeit, - narzisstische Persönlichkeitsstörungen (Lebensalter ab 50 Jahre), - Impulskontrollstörung (Ursachen?), - Stimmungsschwankungen (Ursachen?) - Probleme in sozialen Kompetenzen (Ursachen?), - Manie, - Depression (Gleichgültigkeit, Fahrlässigkeit gegenüber Patienten) Sozialpädagogen, Pflegekräfte und -helfer, Lehrer sowie Kunsttherapeuten mit den Erkrankungen:- Dissoziativer Identitätsstörung = Multiple Persönlichkeit (switchen auch in kindlichen Persönlichkeitsanteilen, Amnesie usw.), Verantwortungsbewusstsein???!!! Eine arbeitet noch aktiv als Sozialpädagogin. Und eine hatte gearbeitet als Lehrerin mit Kindern. Mir sind 2 bekannt, die hatten eine Ausbildung zur Kunsttherapeutin absolviert… arbeiten aber nicht in dem Beruf. Da denke ich nur an die Patienten in der Ausbildung/ Studium. Da wäre eine Bürotätigkeit, „Naturberufe“, Grafikerin, Fotografin, Töpferin, usw. doch besser. - Depression (Gleichgültigkeit gegenüber Patienten), - Oft bei Sozialpädagogen erlebt mit komplexer PTBS/ Bindungstrauma, (Überforderungen, Probleme in sozialen Kompetenzen) - ADHS, - Autismus - Borderline, - passiv- aggressiver Persönlichkeitsstörung Heilpraktikern für Psychotherapie und Psychotherapeuten mit den Erkrankungen:- (k)PTBS und Bindungstraumata - Depression (durch Entwicklungstraumata) - AD(H)S - Borderline, - Verschiedene Persönlichkeitsstörungen Kollegen die ...... - leichtsinnig/ fahrlässig gegenüber Patienten handeln, - denen häufig Fehler passieren (verdeckt oder offensichtlich), - Patienten nicht aktiv zuhören, - Patienten psychisch schädigen, - für ständige Konflikte im Team sorgen, - vernachlässigen der Aufklärungen von Patienten (Berufsethik), - eine verschobene soziale Wahrnehmung von sozialen Situationen haben (Persönlichkeitsstörungen), - Patientenverhalten oder Symptome falsch interpretieren, - Behandlungsoptionen verschweigen, - für Patienten kein Entlassungsmanagement (Kliniken, Reha) organisieren, - starken Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen haben. - für Patientenunzufriedenheit sorgen, - die psychische Belastungen von gesunden Kollegen übersteigen, (Natürlich kann das alles auch bei psychisch scheinbar gesunden Kollegen auftreten) Im Berufsalltag habe ich von Kollegen und Vorgesetzten wenig bis kein eingreifen erlebt. Manchmal werden diese Kollegen auch sehr spät gekündigt oder werden wiederkehrend von einer Abteilung/ Bereich zum nächsten verschoben (die Probleme wiederholen sich in jedem neuen Team). Manche Kollegen verlassen wegen diesen akut/ chronisch kranken Kollegen auch die Einrichtungen (psychische Belastungen für gesunde Kollegen). Frage: Werden psychisch kranke Kollegen in sozialen und medizinischen Berufen irgendwo durch Institutionen oder sonstigem kontrolliert? (Mir sind nur Betriebsrat, Vorgesetze, Betriebsarzt, Medizinischen Dienst bekannt) Frage: Habt ihr das schon selber als Kollegin, Patientin oder Angehörige erlebt? Eure Erfahrungen.
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Geändert am 09.02.2026 09:30:00
schwuppss... (thema oben halten)
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Zitat / freistil hat geschrieben:Hallo zusammen, wie geht ihr damit um?
Mir geht es nicht um die Probleme im Gesundheitswesen/ Gesundheitspolitik. Ich möchte den betroffenen Kollegen auch nicht ihren Berufsabschluss oder Empathie absprechen. Mir geht es auch nicht um erfolgreich therapierte und reflektierte Kollegen, sondern akut/ chronisch psychisch kranke Kollegen. Mir geht es auch nicht um arbeitsunfähigen/ erwerbsunfähigen Kollegen. Ich meine auch nicht einmalige depressive Episoden oder Burnout.
Anforderungen in sozialen/ medizinischen Berufen sind ja: - hohe Verantwortung gegenüber Patienten, - psychische Stabilität, - Selbstsicherheit, - Belastbarkeit. - Psychische Abgrenzungsfähigkeit
Ich und Kollegen haben in unserer Berufslaufbahn, Fernseh-Dokumentationen und in sozialen Medien schon viel gesehen. Viele kranke Kollegen „schlängeln“ sich so durch oder vertuschen ihre Probleme in der Arbeitswelt. Hier einige Beispiele:
Ärzte (Klinikbetrieb), Betriebsärzte, sozialmedizinische Gutachter (bei Behörden) mit den Erkrankungen: - Medikamenten- oder Alkoholabhängigkeit, - narzisstische Persönlichkeitsstörungen (Lebensalter ab 50 Jahre), - Impulskontrollstörung (Ursachen?), - Stimmungsschwankungen (Ursachen?) - Probleme in sozialen Kompetenzen (Ursachen?), - Manie, - Depression (Gleichgültigkeit, Fahrlässigkeit gegenüber Patienten)
Sozialpädagogen, Pflegekräfte und -helfer, Lehrer sowie Kunsttherapeuten mit den Erkrankungen: - Dissoziativer Identitätsstörung = Multiple Persönlichkeit (switchen auch in kindlichen Persönlichkeitsanteilen, Amnesie usw.), Verantwortungsbewusstsein???!!! Eine arbeitet noch aktiv als Sozialpädagogin. Und eine hatte gearbeitet als Lehrerin mit Kindern. Mir sind 2 bekannt, die hatten eine Ausbildung zur Kunsttherapeutin absolviert… arbeiten aber nicht in dem Beruf. Da denke ich nur an die Patienten in der Ausbildung/ Studium. Da wäre eine Bürotätigkeit, „Naturberufe“, Grafikerin, Fotografin, Töpferin, usw. doch besser. - Depression (Gleichgültigkeit gegenüber Patienten), - Oft bei Sozialpädagogen erlebt mit komplexer PTBS/ Bindungstrauma, (Überforderungen, Probleme in sozialen Kompetenzen) - ADHS, - Autismus - Borderline, - passiv- aggressiver Persönlichkeitsstörung
Heilpraktikern für Psychotherapie und Psychotherapeuten mit den Erkrankungen: - (k)PTBS und Bindungstraumata - Depression (durch Entwicklungstraumata) - AD(H)S - Borderline, - Verschiedene Persönlichkeitsstörungen
Kollegen die ...... - leichtsinnig/ fahrlässig gegenüber Patienten handeln, - denen häufig Fehler passieren (verdeckt oder offensichtlich), - Patienten nicht aktiv zuhören, - Patienten psychisch schädigen, - für ständige Konflikte im Team sorgen, - vernachlässigen der Aufklärungen von Patienten (Berufsethik), - eine verschobene soziale Wahrnehmung von sozialen Situationen haben (Persönlichkeitsstörungen), - Patientenverhalten oder Symptome falsch interpretieren, - Behandlungsoptionen verschweigen, - für Patienten kein Entlassungsmanagement (Kliniken, Reha) organisieren, - starken Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen haben. - für Patientenunzufriedenheit sorgen, - die psychische Belastungen von gesunden Kollegen übersteigen, (Natürlich kann das alles auch bei psychisch scheinbar gesunden Kollegen auftreten)
Im Berufsalltag habe ich von Kollegen und Vorgesetzten wenig bis kein eingreifen erlebt. Manchmal werden diese Kollegen auch sehr spät gekündigt oder werden wiederkehrend von einer Abteilung/ Bereich zum nächsten verschoben (die Probleme wiederholen sich in jedem neuen Team). Manche Kollegen verlassen wegen diesen akut/ chronisch kranken Kollegen auch die Einrichtungen (psychische Belastungen für gesunde Kollegen).
Frage: Werden psychisch kranke Kollegen in sozialen und medizinischen Berufen irgendwo durch Institutionen oder sonstigem kontrolliert? (Mir sind nur Betriebsrat, Vorgesetze, Betriebsarzt, Medizinischen Dienst bekannt)
Frage: Habt ihr das schon selber als Kollegin, Patientin oder Angehörige erlebt? Eure Erfahrungen. Was erwartest du für Antworten auf einen Beitrag der von Pauschalierungen, Verallgemeinerungen, Anklagen und Vorurteilen ect. überläuft? Mich gruselt es einfach nur beim Lesen deines Beitrages.
"Lebe im Heute als wenn es kein Morgen geben würde. Wenn es doch ein Morgen gibt, um so besser für dich."
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Ja ich habe es als Patientin erlebt. Habe lange gebraucht mich davon zu erholen.
Mir wird auch jedes Mal schlecht , wenn ich Dokumentationen sehe wo psychisch Kranke , die geheilt sind auf einmal selber mit psychisch Kranken arbeiten, teilweise Ihre vorherigen Berufe vollständig aufgegeben haben.
Ich möchte es nicht pauschalisieren. Aber meistens wollen sie sich nur selber stabilisieren.
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Ich kann dem Kollegen davor nur zustimmen. Was für eine Aufzählung von stereotypen Stigmata. Traurig, traurig. Im übrigen ist Adhs nicht einmal eine Krankheit sondern eine Neurodivergenz. Menschen haben Biografien. Nicht alle haben hierfür Diagnosen. Wo fängt denn der Zweifel an? Bei einer übermüdeten Kollegin die ein Kleinkind hat weil Mutter gleich unflexibel, unausgeschlafen- bringt Erkältungsviren mit? Wie ist es denn mit Verstimmungen im Privaten, wenn Kollegen da betroffen sind? Ist man denn eine Computer Hochleistungsmaschine ohne Diagnose ? Man sollte IMMER nach bestem Wissen und Gewissen handeln, innerhalb klarer Regeln. Reflektiert sein. Man kann auch ein Arschloch Kollege oder Therapeut ohne Diagnose sein.
Irgendwie Huhn/Ei Frage
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Ich dachte mir bei dem Beitrag ehrlicherweise nur: Es geht mich erstmal gar nichts an, welche ggf. auch Psychiatrischen Diagnosen ein Kollege hat. Macht er Fehler, so kann ich ihm das rückmelden. Bringt das nichts, kann ich mit meinen Vorgesetzten sprechen. Ansonsten hat es mich einfach nicht zu interessieren, ob meine Kollegen an irgendwelchen Krankheiten leiden - immer vorausgesetzt, sie bringen sich und andere nicht mit ihrem Verhalten in Gefahr. Und wie hier bereits geschrieben, um sich daneben zu benehmen, benötigt man keine Diagnose. LG Salu
Liebe ist, dem Geliebten zu geben, was er braucht. Der Geliebte wird dir geben, was du brauchst, wenn du die Erwartung aufgibst, etwas zu bekommen. [Anita Balser]
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Geändert am 12.02.2026 11:16:00
Ich glaube bei einigen ging es "in den falschen Hals" und es wurde missverstanden. Es war nicht die Absicht Menschen mit diesen Erkrankungen auszugrenzen oder sonstigen. In meinem ersten Beitrag schreibe ich: " Mir geht es auch nicht um erfolgreich therapierte und reflektierte Kollegen, sondern akut/ chronisch psychisch kranke Kollegen." Kollegen, die Patienten schädigen und wo es zu Problemen im Team kommt. Es geht hier auch um Haftung, Berufsethik, Verantwortung usw.Vielleicht hatten manche der obige Schreiber nicht die Erfahrungen? Ich möchte auf das Thema aufmerksam machen.
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Zitat / Nana1111 hat geschrieben:Ja ich habe es als Patientin erlebt. Habe lange gebraucht mich davon zu erholen. Ich möchte es nicht pauschalisieren.
Ja davon habe ich auch schon gehört. Siehe z.B. Psychotraumapatienten.
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Registriert seit: 13.03.2011
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Sollte es nicht zunächst erstmal egal sein, woher unprofessionelles Verhalten kommt? Machen Kollegen grobe Fehler, weise ich sie direkt darauf hin oder nehme Kontakt zu meinem Vorgesetzten auf. Sollte dieser der Kollege sein, der grobe Fehler macht, dann gibt es in der Regel noch Vorgesetzte darüber, die man ansprechen kann. Nach wie vor denke ich, sollte mich, egal ob akut, chronisch oder sonst wie, eine psychische Erkrankung eines Kollegen nicht interessieren. Anders sieht es aus, wenn dieser offen mitteilt, dass er betroffen ist und ggf. um Rückmeldung bittet, wenn Kollegen entsprechende typische Verhaltensweisen auffallen. Das wäre ein - aus meiner Sicht - sehr verantwortungsvolles Verhalten eines Betroffenen. LG Salu
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wow ,
jetzt fühle ich mich plötzlich krank mit meinem ADHS. Ich sollte vielleicht meine Praxiszulassung abgeben, nach 20 Jahren.
Jetzt lasse ich mal meinem Impus freien lauf.. unreflektierte Kacke , dieser Beitrag
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Registriert seit: 30.05.2016
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Hallo zusammen,
Frage: Werden psychisch kranke Kollegen in sozialen und medizinischen Berufen irgendwo durch Institutionen oder sonstigem kontrolliert? (Mir sind nur Betriebsrat, Vorgesetze, Betriebsarzt, Medizinischen Dienst bekannt)
Ist das wirklich als Therapeutin dein Ernst? Du sprichst hier von einer Teilentmündigung von Menschen! Sollte es zu offensichtlichen Fehlern oder Konflikten kommen, ist der Vorgesetzte bzw. Arbeitgeber zuständig.
Das Führen eine Registers für psychisch kranke Arbeitnehmer, wäre ein Grundrechtseingriff und die Verletzung von Menschenrechten. 3% der Bevölkerung erleiden im Laufe Ihrer Lebens eine Depression. Andere Störungen kommen zu 1%. Rechne dir mal die Anzahl an Betroffenen aus.
Du gibst zwar vor "nur besorgt" zu sein, aber dein ganzer Beitrag spiegelt Vorurteile wieder. Woher hast du deine Diagnoseliste für einzelne Berufe? Ich vermute mal "Bauchgefühl". Warum sind Ärzte bei dir anfällig für eine narzisstische Persönlichkeitsstörung und "untergeordnete Berufsgruppen" nicht?
Ich finde du solltest mal in dich gehen und darüber nachdenken. Solltest du konkrete Schwierigkeiten mit einem Kollegen haben, dann hab den Arsch in der Hose deinen Vorgesetzen in die Verantwortung zu ziehen.
Beste Grüße
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Registriert seit: 05.12.2005
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Geändert am 22.02.2026 16:21:00
Zitat / saluki hat geschrieben: Machen Kollegen grobe Fehler, weise ich sie direkt darauf hin oder nehme Kontakt zu meinem Vorgesetzten auf. Sollte dieser der Kollege sein, der grobe Fehler macht, dann gibt es in der Regel noch Vorgesetzte darüber, die man ansprechen kann.
Anders sieht es aus, wenn dieser offen mitteilt, dass er betroffen ist und ggf. um Rückmeldung bittet, wenn Kollegen entsprechende typische Verhaltensweisen auffallen. Das wäre ein - aus meiner Sicht - sehr verantwortungsvolles Verhalten eines Betroffenen.
LG Salu
Danke Salu, für deine konstruktiven Infos. Das war hilfreich. --------------- Manche Schreiber/innen vergreifen sich in diesen Thema auch im "Ton". Leider habe ich (Ergoth.) wie auch einige Patienten sehr negative Erfahrungen (Schädigungen  ) gemacht, sonst würde ich es hier nicht reinschreiben. Es waren keine kleine Macken. Diese Seite wollen wohl manche nicht sehen. Für mich gibt es da eine klare Grenze. Jeder psychisch kranke Mensch hat die Verantwortung sich um Therapien und Hilfen zu kümmern und sich nicht als "Opfer der Erkrankung" zu sehen. Es gibt viele psychologische Studien (Google) mit den Krankheitsbildern (Häufung) in medizinischen/ sozialen Berufen und ähnliche alte Forumthemen dazu. Je nach Krankheitsausprägung können manche Berufe weniger geeignet sein.Manche Betroffene sehen auch nicht, das eine abgeschlossene und erfolgreiche Therapie wichtig wäre, um Patienten und teilweise Kollegen nicht zu schädigen. Es gibt auch starke bis sehr starke Ausprägungen von einigen Krankheitsbildern. Scheinbar lesen hier einige Leute meine Beiträge nicht aufmerksam durch und reagieren über. Manche interpretieren auch Sachen in meine Beiträge, die ich nie geschrieben habe und auch nicht meinte. Ich möchte mich auch nicht weiter wiederholen. Manche denken wohl ich stigmatisiere.Ich provoziere auch nicht und spreche keinen die allgemeine berufliche Teilhabe ab. Da hier einige ADHS aufgreifen. Und ja ADHS ist eine Erkrankung (neuronale Entwicklungsstörung) laut WHO. ADHS ist Erkrankung und Neurodivergenz. ADHS ist kein Charakter. Das Wort Krankheit ist oft negativ behaftet und löst Scham aus.Es macht keinen Sinn mehr darüber weiter zu schreiben.
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Also, meines Wissens nach (und DocCheck gibt mir da recht) wird die Diagnose ADHS zumindest stark diskutiert, da die Kriterien relativ stark von normativ "gewünschtem" Verhalten geprägt sind. Zumal es mir tatsächlich schwer fällt eine Situation zu finden bei der ADHS des Therapeuten aktiv schädlich für den Patienten wäre. Aber vielleicht stehe ich auf dem Schlauch... Zudem gibt es ja noch die Komponente, das gerade der Kontakt mit Menschen die ähnliche Symptome haben der Genesung dienen kann. Nicht umsonst haben manche Psychiatrien ehemalige Patienten als eine Art Patientenbegleitung/Ansprechpartner angestellt. (Aktuell z.B. in einem Bericht der ZEIT nachzulesen wenn man mag.) Aber die große Frage die sich mir bei der Diskussion stellt ist, woher WEISS man denn ob ein Kollege eine Erkrankung hat? Hat derjenige es ja selbst mitgeteilt, dann sollte es kein Problem sein die Sachen die auffallen anzusprechen... Oder pathologisiert man irgendwelches Verhalten von anderen und unterstellt eine Erkrankung? Zitat / freistil hat geschrieben:Jeder psychisch kranke Mensch hat die Verantwortung sich um Therapien und Hilfen zu kümmern und sich nicht als "Opfer der Erkrankung" zu sehen. Da würde ich eher sagen wollen, das jeder ein Recht auf seine Erkrankung hat, aber eben mit den Konsequenzen leben muss. Und diese, falls unerwünscht, mit Therapie o.ä. beeinflussen kann. Man würde ja auch nicht argumentieren, dass jeder Raucher die Verantwortung hat einen Entzug zu machen... Wo wir bei Rauchen sind: Das ist ja meist eine Suchterkrankung, welche zusätzlich noch direkte gesundheitliche Folgen für das Umfeld hat (Passivrauchen etc). Und dürfte wahrscheinlich die häufigsten "psychische Erkrankung" sein die negative Folgen für das Umfeld hat...
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Allein eine psychische Erkrankung des Therapeuten führt nicht zum Entzug der Berufserlaubnis. Es muss dessen schädigende Wirkung auf Patienten nachgewiesen werden. In dem Fall wird, nach entsprechender Meldung, eine amtsärztliche Untersuchung fällig. Vgl. dazu die entsprechenden Richtlinien im Ergotherapeuten-Gesetz. Und das ganze hat nun mal gar nichts mit "rauchen" zu tun.
3~°
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Registriert seit: 06.05.2008
Beiträge: 1221
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Was ist das denn? Sorry Narzismuss ü 50 Jahre... hä? Finde diese Aufstellung schon sehr merkwürdig. Wer stellt die Diagnosen? Glaube nicht das ein Kolle sich vorstellt und das sagt. Sorry, Fehler passieren überall wo Menschen miteinander arbeiten. Und an allem kann auch jeder erkranken. Wenn es etwas gibt das nicht tragbar ist muss das besprochen werden und mit dem Kollegen geklärt- Aber das hat ein Vorgesetzter zu tun und evtl-. Betriebsarzt- Es wird immer mal Mitarbeiter geben , die etwas falsch deuten, oder mal nicht gut zuhören. Dazu ,muss man keine Psychiatriesche Erkrankungen haben. Sorry finde das arg merkwürdig so eine Liste zu machen.
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